Wer welches Linux braucht
Debian GNU/Linux

Debian GNU/Linux 4.0
Debian ist eine komplett von Freiwilligen gepflegte Distribution. Dabei gibt es bei Debian keine regelmäßigen Veröffentlichungen. Das Projekt veröffentlicht eine neue stabile Version, wenn die Entwickler diese als fertig empfinden. Mittlerweile hat Debian auch eine grafische Installationsroutine, zuvor gab es nur einen Textinstaller. Gemeinhin gilt die Distribution unter anderem deshalb nicht als sehr einsteigerfreundlich.
Dafür besticht Debian durch unzählige Softwarepakete und eine mächtige Softwareverwaltung mit Apt. Die Distribution gilt ferner als sehr stabil und spielt ihre Stärken vor allem im Serverbereich aus. Wer die stabile Debian-Ausgabe nutzt, arbeitet unter Umständen mit deutlich älteren Versionen als bei anderen Distributionen - und kann sich dafür in der Regel darauf verlassen, dass die Pakete ausführlich getestet wurden.
Generell gilt bei Debian, dass an vielen Stellen selbst Hand angelegt werden muss. Das ermöglicht einerseits einen tiefen Einstieg ins System, fordert andererseits aber auch einfach deutlich mehr als bei anderen Distributionen, die meist bestimmte Konfigurationsvorgänge automatisch erledigen. Der Debian-Nutzer bekommt dafür ein individuell angepasstes System. Das gilt auch für die Softwareauswahl: Das aktuelle Debian 4.0 nutzt zwar Gnome als Standarddesktop, aber wie auch in anderen Kategorien liefert Debian noch viele weitere Desktopumgebungen mit.

Debian GNU/Linux 4.0
Debian GNU/Linux 4.0 alias Etch kann von der Projektseite heruntergeladen werden. Ob der zahlreichen Pakete bietet sich eine Netzwerkinstallation an. Eine Live-CD gibt es nicht. Die soll es bei Debian 5.0 geben, das voraussichtlich Anfang 2009 erscheinen wird.
Und noch mehr ...
Freilich gibt es noch mehr, als die vier hier erwähnten Distributionen. Ubuntu beispielsweise gibt es auch als Kubuntu - Ubuntu mit KDE als Oberfläche. Mandriva ist eine weitere Distribution, die für Einsteiger interessant ist. Slackware ist die dienstälteste Linux-Distribution. Sie verzichtet darauf, mehr als nötig mitzuliefern. So gibt es beispielsweise KDE als Desktop - Gnome ist nicht dabei und Einstellungen können alle manuell vorgenommen werden.
Einen ganz anderen Ansatz verfolgt Linux from Scratch (LFS), das keine Distribution ist. LFS ist eine Anleitung, die den Aufbau eines Linux-Systems beschreibt und den Leser damit tief in die Materie einführt. Dabei wird alles selbst gemacht und damit vermittelt, wie die einzelnen Komponenten eines Linux-Systems zusammenarbeiten.
Hinzu kommen unzählige Nischendistributionen, die oft bestimmte Anwendergruppen bedienen wollen, etwa für die Arbeit an Multimediaprojekten. Die umfangreichste Übersicht bietet Distrowatch.
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Ups, da bin ich wohl auf einen sehr alten Artikel gestoßen :))
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Dann bist du bei Gentoo genau richtig. Das fehlen von Releasezykeln macht die...
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