Autos klauen statt Finanzkrise - Spiele 2008

Warhammer Online
Online-Ork schlägt Conan
Auch 2008 führte für Onlinerollenspieler kein Weg an World of Warcraft vorbei. Der Platzhirsch von Blizzard hat trotz allmählich veralteter Grafik und zunehmender Konkurrenz seinen Mitgliederstamm weiter ausgebaut, die Erweiterung Wrath of the Lich King war Anfang November 2008 weltweit das bestverkaufte PC-Spiel des Jahres. Da konnten auch die wichtigsten neuen Spiele Age of Conan und Warhammer Online nur wenig ausrichten. Age of Conan hat, nach Anfangserfolgen, inzwischen mit leeren Servern zu kämpfen, bei Entwickler Funcom kam es zu Entlassungen. Die angekündigte DirectX-10-Version ist in ebenso weiter Ferne wie die Xbox-360-Fassung.
Immerhin, Funcom kämpft noch um sein Spiel - andere haben aufgegeben. Richard Garriott etwa, der bei seinem Ausflug ins All noch fleißig die Werbetrommel für Tabula Rasa gerührt hatte. Wenige Wochen später wurde mangels Kundenmasse die Schließung der Server für Januar 2009 angekündigt. Ebenfalls eingestellt hat Electronic Arts das mit viel Aufwand gestartete The Sims Online - zu wenige Spieler haben die Angebote angenommen.
Spielehardware: Neue Kameras für Spieler
Bei der Hardware hat sich 2008 wenig getan. Die Grafikkartenhersteller und Chipproduzenten haben wie gewohnt mehr Leistung in ihre Produkte eingebaut. Aber Durchbrüche im Jahr 2008 sind Fehlanzeige. Cevat Yerli hat im Rahmen eines Vortrags während der Leipziger GCDC erklärt, woran das liegt und wie sich die Spielegrafik in den nächsten Jahren weiterentwickeln könnte. Im Rahmen der gleichen Veranstaltung hatte übrigens Intel darauf hingewiesen, dass Entwickler zu wenig Rücksicht auf spielende Notebookbesitzer nehmen, und dass mittlerweile mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft werden - geändert hat sich an den Produkten bislang nichts.
Neue stationäre Konsolen kamen nicht auf den Markt, lediglich Sony hat eine leicht verbesserte Version der Playstation Portable veröffentlicht, und Nintendo das DS dezent renoviert. Der neue DSi mit zwei integrierten Kameras und ein paar weiteren Detailverbesserungen ist allerdings bislang nur in Japan erhältlich.
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Video: Nintendo DSi - Test
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Aufstand der Spielekiller
Auf den ersten Blick war der Spielejahrgang 2008 kein allzu blutiger. Kaum eine Handvoll ernst zu nehmender Titel ist auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gelandet. Prominentestes Opfer war Gears of War 2 von Microsoft. Viele deutsche Spieler haben es einfach bei Händlern aus Österreich geordert. Hinter den Kulissen geht der Kampf derjeniger, die ein hartes Vorgehen gegen gewalthaltige Spiele fordern, allerdings in die nächste Runde.
Insbesondere bayerische Politiker wollen Verbote durchsetzen. Unterstützung findet etwa der CSU-Innenminister Wolfgang Herrmann vor allem bei einem Kreis rund um den Kriminologen Christian Pfeiffer. Auffällig ist, dass sich die Befürworter harter Sanktionen zunehmend dem öffentlichen Diskurs entziehen. Bei einem Kongress in München waren Andersdenkende beispielsweise schlicht unerwünscht. Inzwischen gehen die teils drastischen Vorwürfe sogar dem altehrwürden Deutschen Kulturrat zu weit. In einer Stellungnahme bezeichnete er die Äußerungen von Herrmann als "bayerischen Running Gag". Da wusste er noch nicht, dass der Streit gegen Ende 2008 eskalieren würde - in einem Kölner Aufruf, unterzeichnet und initiiert unter anderem von Christian Preiffer, der die Spielebranche mal eben in die Nähe eines "militärisch-industriellmedialen Komplexes" rückte und Spiele als "Landminen für die Seele" bezeichnete.
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nix text
Wieso kommen eigentlich immer wieder Menschen auf die Idee, dass Rechtschreibung...
Oh man, hast du mal in Mathe aufgepasst? 6% von einer hohen Basis sind mehr als 20% von...
ich hab mal korrigieart.
Der Grund ist das man limitiert ist in der Anzahl wie oft man das Spiel installieren kann.
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