VG Köln: Preise für letzte Meile falsch berechnet

TAL-Preise für Telekom-Konkurrenten könnten sinken

Die Bundesnetzagentur hat den Mietpreis für die sogenannte letzte Meile falsch berechnet. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln in einem seit 1999 laufenden Verfahren. Mehrere Konkurrenten der Telekom hatten gegen den Exmonopolisten geklagt.

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Das Verwaltungsgericht Köln bemängelt, dass die Entgeltgenehmigung der Bundesnetzagentur ausschließlich auf Basis der Wiederbeschaffungskosten ergangen war. Somit wurde das Netz der Deutschen Telekom so bewertet, als sei es zum Genehmigungszeitpunkt (1999) neu erstellt worden. Richtigerweise hätten jedoch auch die tatsächlichen Kosten berücksichtigt werden müssen, die zu niedrigeren Kapitalkosten und damit zu niedrigeren Überlassungsentgelten geführt hätten, teilen Versatel und EWEtel mit, die zu den Klägern in dem Verfahren zählen.

Die Bundesnetzagentur muss den Preis für die letzte Meile nun neu festsetzen. Ende März 2009 läuft die Frist für den bisherigen TAL-Preis von 10,50 Euro aus und die Telekom-Konkurrenten hoffen auf eine deutliche Absenkung des TAL-Preises.


grmpf 18. Dez 2008

Hey, super Argumentation. Weiter so. 1. Die T-com verlangt Miete für die letzte Meile...

Siga 18. Dez 2008

Das Netz müsste einer neutralen Betreibergesellschaft gehören. Es ist nicht sinnvoll...

Mett 18. Dez 2008

Du erzählst gequirlte S*****e.

Mett 18. Dez 2008

Vor dem Börsengang gehört die DTAG noch zu 100% dem Bund. Wieso sollte er es sich selbst...

grmpf 18. Dez 2008

Bei der Privatisierung der Telekom wurde das Leitungsnetz für einen symbolischen Preis...

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