Test: OpenSuse 11.1 - kleines Update zu Weihnachten
Nomad überträgt den Desktop auf andere Rechner

Nomad im Einsatz
Eine weitere nützliche Neuheit ist Nomad, eine Remote-Desktop-Lösung von Novell. Sie basiert auf RDP und dem X-Proxy DMX2. Dabei kann Nomad die lokale Hardwarebeschleunigung verwenden und somit etwa Desktops mit Compiz-Effekten übertragen lassen. Nomad lässt sich sehr einfach handhaben. Im Test kam es allerdings vereinzelt zu Darstellungsfehlern, beispielsweise zu einer nur teilweise vorhandenen Startleiste des übertragenen Gnome-Desktops.
Bei der mitgelieferten Anwendungssoftware sticht vor allem OpenOffice.org 3.0 hervor. Die freie Bürosoftware ist wieder in der erweiterten Novell-Edition enthalten. Darin sind zusätzliche Funktionen wie ein Works- und ein SVG-Import, 3D-Übergänge für Präsentationen und VBA-Unterstützung enthalten, die in der Version von OpenOffice.org fehlen.
Weiterhin sind Firefox 3.0.4, die Liberation-Schriftarten, Evolution 2.24.1.1, Thunderbird 2.0.0.18, Gimp 2.6.2 und Inkscape 0.46 enthalten. Für den Servereinsatz gibt es Apache 2.2.10 sowie Samba 3.2.4 und MySQL 5.0.67. Als Linux-Kernel kommt die Version 2.6.27.8 zum Einsatz, wodurch sich unter anderem eine bessere WLAN-Unterstützung ergibt. X.org ist in der Version 7.4 enthalten, die Glibc in der Version 2.9 und die Compiler-Sammlung GCC 4.3.2 ist ebenfalls Teil von OpenSuse.
Fazit:

Firefox
OpenSuse 11.1 ist kein großes Update, das spiegelt schon die Versionsnummer wider. Dafür hat das OpenSuse-Projekt verstreut kleinere neue Funktionen eingebaut und vor allem die enthaltene Software aktualisiert. Gerade für KDE-Nutzer lohnt sich das Update daher, aber auch andere OpenSuse-Anwender profitieren von den aktualisierten Applikationen, so dass sich ein Update für jeden empfiehlt, der jetzt schon OpenSuse 11.0 nutzt. Aber auch, wer OpenSuse noch nicht nutzt, findet mit der Version 11.1 eine gute Distribution - bei der gerade Yast ein Vorteil für Einsteiger ist, da Einstellungen nicht manuell vorgenommen werden müssen. Andererseits bleiben Kritikpunkte wie das Suse-eigene Gnome-Menü und teils unübersichtliche Yast-Module bestehen.
OpenSuse 11.1 steht ab sofort für x86, x64 und PPC zum Download bereit. Live-CDs mit KDE 4.1 und Gnome sind für 32- und 64-Bit-Systeme verfügbar und erlauben die Installation direkt aus dem Live-System heraus. Für 60 Euro gibt es auch eine Boxversion der Linux-Distribution. Die enthält 90 Tage Support per Telefon und E-Mail.
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Also, schon lustig hier: 1. WinXP (32/64-Bit) sind sehr stabil, allerdings auch recht...
mein gott es existieren unter linux viele windowsmanager. da muss man nur mal einen...
ich hab ne kiste mit ms-schrott und jetzt kommt der verkäufer rein
bei opensuse 10.3 hab ich aufgehört das war langsamer als xp pro bei 512 mb ram. ich hab...
Sollte das stimmen, bist du ein Arschloch.
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