Virtuelle Menschen für Crashtests

Wissenschaftler erstellen einen virtuellen Menschen für Sicherheitstests

Mehrere Gruppen von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt entwickeln virtuelle Crashtest-Dummys. Die Computermodelle sollen Autoentwicklern bessere Informationen über die Vorgänge im menschlichen Körper bei einem Unfall liefern.

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Bisher mussten Crashtest-Dummys den Kopf für die Sicherheit von Autoinsassen hinhalten. Doch die lebensgroßen Puppen aus Kunststoff und Metall könnten bald ausgedient haben. Denn Wissenschaftler in mehreren Ländern der Erde entwickeln virtuelle Nachfolger. Anhand der virtuellen Modelle sollen Autoentwickler besser erkennen, was im menschlichen Körper bei einem Aufprall passiert.

 
Video: Virtuelle Verformung bei Crashtest-Simulation (0:10) (Quelle: Universität von Virginia)

Die Entwicklerteams, an denen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beteiligt sind, arbeiten an unterschiedlichen Partien des Körpers: Wissenschaftler der Wayne State Universität in Detroit erstellen ein virtuelles Modell des Kopfes und des Gehirns. Mit dem Hals beschäftigt sich ein Team an der Universität im kanadischen Waterloo. Es unterstützt zudem eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Virginia in Charlottesville, die den Oberkörper, also den Brustkorb mit Herz und Lunge, und die Arme modelliert. An diesem Teilprojekt arbeitet auch das im französischen Nanterre ansässige Europäische Zentrum für Sicherheitsstudien und Riskioanalyse (Centre Européen d'Etudes de Sécurité et d'Analyse des Risques, CEESAR) mit. Für den Bauch sind das französische Institut zur Erforschung von Verkehr und Verkehrssicherheit (Institut National de Recherche sur les Transports et leur Sécurités, INRETS) in Bron und die technische Universität in Blacksburg (Virginia Polytechnic Institute and State University) zuständig. Den Menschen vom Becken abwärts modelliert ein zweites Team der Universität von Virginia zusammen mit Entwicklern der Universität von Alabama in Birmingham und des Indian Institute of Technology in Delhi.

Am Ende wird ein weiteres Team von Wissenschaftlern unter anderem von der Wake Forest Universität in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina und der Hongik Universität in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul die verschiedenen Teile zu einem ganzen virtuellen Körper zusammensetzen. Es werde "die ausgereifteste und naturgetreueste Simulation des menschlichen Körpers, die je für Sicherheitstests erstellt wurde", sagt Damien Subit vom Team aus Charlottesville, das am Brustkorb arbeitet. Insgesamt sollen vier verschiedene Modelle erstellt werden, zwei weibliche und zwei männliche in verschiedenen Größen. Später sollen noch virtuelle Darstellungen von Kindern und älteren Menschen folgen.

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asdf_ 15. Dez 2008

oh jetzt werd ich schon mit bill gates verglichen *rotwerd*

o.0 15. Dez 2008

ITT: dinge von denen wir im internet gelesen haben das bill gates sie angeblich mal...

bildblocker 14. Dez 2008

könntest du bitte 1 jahr vor deiner rente ins gras beissen? danke.

Schwartz 4 14. Dez 2008

Ich hätte da eine geniale Idee, wie wäre es wenn man echte Menschen nimmt? Die Hartz 4...

Alf 13. Dez 2008

"FEM simulationen werden wirkliche tests nie 100% ersetzen können" Richtig. Sie erweitern...

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