Virtuelle Menschen für Crashtests
Letztlich sei der Schritt nur konsequent, findet Richard Kent, der das Brustkorb-Team leitet. "Autos und ihre Sicherheitssysteme werden schon am Computer entwickelt", erklärt er. "Da ist es nur logisch, dass wir einen virtuellen Crashtest-Dummy erschaffen, der es uns ermöglicht, diese Sicherheitssysteme zu testen, bevor sie gebaut werden."
An dem virtuellen Menschen können die Forscher viel genauer als an den Puppen erkennen, was mit Organen, Gewebe oder Knochen im Moment eines Aufpralls passiert: etwa wie der Sicherheitsgurt den Brustkorb oder die Organe deformiert, wie eine gebrochene Rippe die Lunge verletzt oder wie das Genick bricht. Als Ergebnis solcher virtueller Tests können, ist Kent überzeugt, sicherere Fahrzeuge konstruiert werden.
Daneben haben die virtuellen Crashtest-Dummys einen weiteren Vorteil gegenüber den Puppen: Einmal erstellt, können sie beliebig oft eingesetzt werden. Eine Puppe hingegen, die zwischen 5.000 und 100.000 Dollar kostet, muss nach jedem Unfall repariert werden, nach etwa zehn Jahren ist sie nicht mehr zu gebrauchen. Die digitalen Puppen hingegen sind immer einsatzbereit und unsterblich.
Auftraggeber des Projektes ist das Global Human Bodies Model Consortium (GHBMC), eine Arbeitsgemeinschaft aus neun Automobilherstellern und zwei Zulieferern.
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oh jetzt werd ich schon mit bill gates verglichen *rotwerd*
ITT: dinge von denen wir im internet gelesen haben das bill gates sie angeblich mal...
könntest du bitte 1 jahr vor deiner rente ins gras beissen? danke.
Ich hätte da eine geniale Idee, wie wäre es wenn man echte Menschen nimmt? Die Hartz 4...
"FEM simulationen werden wirkliche tests nie 100% ersetzen können" Richtig. Sie erweitern...
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