Test: Blackberry Storm hat den Touchscreen mit Klick

Blackberry Storm
Wer einen Blackberry Storm bei Vodafone kauft, erhält eine sogenannte Zufriedenheitsgarantie. Falls der Käufer mit dem Gerät nicht zufrieden ist, kann er es innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf gegen ein beliebiges anderes Mobiltelefon umtauschen. Beworben wird die Aktion mit dem Hinweis, Vodafone sei vom "positiven Erlebnis des Blackberry Storm überzeugt". Diese Aktion ist bis zum 15. Dezember 2008 befristet.
Fazit:
Technisch überzeugt der klickbare Touchscreen des Blackberry Storm. Er verschafft ein vollkommen neues Touchscreen-Erlebnis. Die Eingabe von Texten ist so komfortabel wie mit keinem anderen Touchscreen-Mobiltelefon. Wer normale Touchscreens gewohnt ist, muss sich zwar ein wenig umstellen, gewöhnt sich aber zügig daran. Zudem lässt sich das Display vorzüglich ablesen und Inhalte zeigt es farbenfroh und kontrastreich an. Aber die unzureichende Softwareunterstützung verleidet das Vergnügen mit dem Blackberry Storm.

Blackberry Storm
Grund dafür ist die stellenweise verwirrende Bedienung. Prinzipiell ist der Ansatz gut, alle Befehle in einem Menü zu gruppieren. Aber wenn dabei Befehlslisten entstehen, in denen der Nutzer seitenweise scrollen muss, versagt dieses Konzept. Das Finden bestimmter Befehle wird dann zur Sisyphusarbeit.
Unzufriedenheit hinterlassen auch die unzureichend realisierten Bildschirmtastaturen, die ohne viel Programmieraufwand komfortabler sein könnten. Vielschreiber werden damit nicht glücklich, denn der klickbare Touchscreen ist einer echten Tastatur nicht ebenbürtig, so dass das Fehlen einer echten Tastatur diese Kundengruppe schmerzt.
Auch der unzuverlässig arbeitende Lagesensor trübt die Freude am Gerät nachhaltig. Immer wieder kam es im Test vor, dass das Mobiltelefon langsam und träge reagierte. Letzteres war bisher kein Problem von Blackberry-Geräten - mit dem Blackberry Storm ändert sich das. Im Test kam es außerdem immer wieder zu Programmabstürzen, was für Blackberry-Smartphones ebenfalls bislang die Ausnahme war. Insgesamt wirkt die gesamte Software unfertig und es bleibt nur die Hoffnung, dass RIM mit entsprechenden Firmwareupgrades zügig nachbessert.
Allerdings lässt sich damit nicht das Fehlen einer echten Tastatur sowie WLAN ausgleichen. Besonders das fehlende WLAN lässt den Blackberry Storm im Vergleich zur Konkurrenz sehr blass aussehen. Denn in dieser Preisklasse gehört diese Funktechnik mittlerweile zur Pflichtausstattung. Vielleicht schafft es RIM, diese beiden Kritikpunkte bei einem kommenden Storm-Ableger zu beseitigen.
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Hallo, ich habe unter anderem für den BlackBerry Storm eine SAP BW Reporting Anwendung...
Kann mich Skander nur anschliessen. "Mal schnell" geht bei dem Gerät gar nicht. Es nervt...
Bevor du dir den nerv kaputt machst mit dem Ding würd ich es wirklich bei eBay verkaufen...
Also ich bin seit Anfang Dezember 2008 'stolzer' Besitzer eines BB Storm und mittlerweile...
Dann setz doch den Hut aus Alufolie wieder auf, den Du bei Deiner letzten UFO-Entführung...
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