Spieletest: Left 4 Dead - das Zombie-Metzel-Multiplayerpaket

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Angriff eines großen Rudels an Untoten.
Angriff eines großen Rudels an Untoten.
Spieler kämpfen sich durch ein düsteres Krankenhaus, sind in dunklen Kanalisationsrohren unterwegs und selbstverständlich auf einem Friedhof. Quasi alle Umgebungen wirken düster und warten mit versteckten Gegnern auf - in Left 4 Dead ergibt es Sinn, zumindest mal einen Blick in dunkle Ecken zu werfen. Technisch zeigt sich das Alter der verwendeten Source-Engine. Besonders detailreich wirken die Umgebungen nicht, und auch die Zombies sehen teils nur grau und trist aus. Dafür gibt es dank der Taschenlampe schicke Licht- und Schatteneffekte - und außerdem kommen auch langsamere Rechner trotz der teils riesigen Gegnermassen nicht ins Stottern.

Ein Teamkollege heilt.
Ein Teamkollege heilt.
Left 4 Dead ist über den Valve-eigenen Downloaddienst Steam für PC verfügbar. Dort kostet es umgerechnet rund 45 Euro. Derzeit ist nur eine Windows-Fassung verfügbar, allerdings mehren sich Gerüchte, dass Valve eine Linux-Variante plant. Im Einzelhandel ist das Programm auf Xbox 360 für rund 70 Euro und für PC für rund 50 Euro erhältlich. Die Windows-Fassung benötigt neben XP oder Vista einen mit mindestens 3.0 GHz getakteten Pentium 4 und 1 GByte RAM an Speicher. Auf der Grafikkarte müssen sich mindestens 128 GByte RAM befinden, und auf der Festplatte rund 7,5 GByte Speicher frei sein. Als Quasi-Kopierschutz dient Steam, das installiert sein muss.

Hierzulande erscheint Left 4 Dead in einer geschnittenen Version. Unter anderem ist es nicht möglich, Köpfe oder Gliedmaßen per Waffengewalt abzutrennen - Multiplayerspiele sind trotzdem weltweit kompatibel. Die USK hat das Programm ab 18 Jahren freigegeben.

Fazit:
Wer das Zombie-Szenario, Koop-Action und eher schnelle und unkomplizierte Schusswechsel mag: zugreifen! Ein besseres Spiel als Left 4 Dead wird es auf absehbare Zeit für genau diese Zielgruppe nicht geben, zumal Valve langfristig jede Menge Downloadinhalte und Updates anbieten will. Die derzeit größte Schwäche, nämlich magerer Inhalt, dürfte sich also bald erledigt haben. Und auch die nur durchschnittliche Grafik ist kein Nachteil, wenn es um langfristigen Erfolg bei Multiplayer-Fans geht.

Spieler, die als Solist unterwegs sind und eine spannende Kampagne erwarten, können Left 4 Dead einfach auslassen. Die Story ist nicht weiter der Rede wert, und der Umfang viel zu gering. Mit den hochdramatischen Einsätzen etwa eines Call of Duty will das Valve-Werk erst gar nicht mithalten.

 Spieletest: Left 4 Dead - das Zombie-Metzel-Multiplayerpaket

asdad 04. Dez 2008

Also ich bin ja auch kein Freund übertriebener Gewalt, aber zu nem Zombispiel gehören...

streamspringt 04. Dez 2008

Im Zweifel "Die Linke", einfach Mail schreiben, die sind für alles solange du sie nur wählst.

Herb 04. Dez 2008

Äh, und welche Partei unterstützt sowas...?

Herb 04. Dez 2008

Aaaaaaalles, alles, alles probiert.

Herb 04. Dez 2008

Ganz einfach: Atmosphäre. Die Gliedmaßen wären mir noch wurscht, aber dass sich Leichen...

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JTRs Chaos / 01. Dez 2008

Review: Left4dead

XBox / 01. Dez 2008

Left 4 Dead



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