Das Auto der Zukunft ist elektrisch

Plug-and-Play-Tankstellen und Leichtbauautos

Bis 2020 sollen in Deutschland eine Million Elektroautos fahren. Sie sollen leicht und sauber sein, nachts günstig an der heimischen Steckdose tanken und am Ende gar Strom liefern. Noch aber fehlen ein paar wichtige Dinge.

Anzeige

Das Elektroauto ist leise, sauber und unabhängig von fossilen Brennstoffen. Doch bislang sind Autos wie der schnittige Tesla die Ausnahme, der Verbrennungsmotor die Regel.

Wenn sich das ändern soll, wenn die Fortbewegung der Zukunft elektrisch sein soll, dann bedarf es vor allem einer neuen Versorgungsinfrastruktur, die dem heutigen Netz von Tankstellen vergleichbar ist. Darin waren sich Politiker, Wissenschaftler und Unternehmensvertreter auf der Nationalen Strategiekonferenz Elektromobilität, die in Berlin stattfand, einig.

Ladestation
Ladestation
Es wird allerdings nicht ausreichen, einfach am Straßenrand überall Steckdosen aufzustellen. An neuen Ladestationen sollen nicht nur Elektroautos getankt werden, sondern auch die Bezahlung und Mehrwertdienste könnten darüber abgewickelt werden. Dafür sind jedoch einheitliche Standards für die Hardware nötig, zum Beispiel für die Stecker und die Protokolle. So eine Plug-and-Play-Infrastruktur, wie es sie bei Computern schon gibt, fehlt in den Energienetzen derzeit. Ein "Internet der Energie" gebe es noch nicht, beklagte Jürgen Schmid vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET).

Das Elektroauto der Zukunft wird übrigens nicht nur der Fortbewegung dienen. Das intelligente Stromnetz wird es dem Autobesitzer ermöglichen, eigenes Energiemanagement zu betreiben oder sogar als Anbieter auf dem Strommarkt aufzutreten. Hat der Elektroautofahrer zu Hause einen intelligenten Stromzähler, der zwischen teurem Tag- und günstigem Nachtstrom unterscheidet, kann er die Akkus seines Autos günstig laden, erklärte Joachim Schneider von RWE.

Steht das mit günstigem Strom geladene Auto in der Garage, kann der Strom aus dem Akku in teuren Spitzenzeiten, etwa mittags, in den Haushalt eingespeist werden, um die Stromkosten zu senken. Eine andere Möglichkeit ist, das Auto in ein virtuelles Kraftwerk einzubinden und so mit dem Elektroauto Geld zu verdienen.

  1. 1
  2. 2
  3. 3

Gandalf 07. Okt 2009

Ach übrigens, für alle die das für Käse halten: Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen...

Irgendwer 01. Dez 2008

Sich von anderen Ländern abhängig zu machen, ist gefährlich (siehe Erdgaskonflikt...

Optimist 30. Nov 2008

Raabi, fahr ruhig weiter und wandle völlig nutzlos Energie in Wärme, kinetische Energie...

blackducati 30. Nov 2008

soviel "grüner strom" kann technisch garnicht produziert werden, und die preise würden...

blackducati 30. Nov 2008

naja ob da die Stromkonzerne mit jemandem unter einer decke stecken, weiss ich nicht...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler (m/w)
    DMG Automation GmbH, Hüfingen
  2. Testmanager / Teamleiter für Verbundtests von Werkzeugketten (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  3. IT-System-Administrator (m/w)
    Endress+Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH & Co. KG, Gerlingen, Waldheim bei Dresden, Groß-Umstadt bei Darmstadt
  4. Produktmanager / Produktmanagerin
    econda GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  3. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  4. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  4. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  5. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  6. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  7. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  8. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  9. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  10. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Angebote

PKW Testberichte
Hier finden Sie alles zu Ihrem Automobil.


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel