SCO verliert Prozess um Unix-Rechte

Entscheidung im Prozess gegen Novell gefallen

Im Rechtsstreit zwischen Novell und SCO ist nun das abschließende Urteil gefallen, in dem der Richter feststellt, dass Novell das Urheberrecht an Unix nie veräußert hat. Novell hat somit Anspruch auf Schadensersatz von SCO.

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In dem nun vorliegenden Urteil (PDF) wurde entschieden, dass Novell nie die Unix-Rechte an SCO veräußert hat. Novell hat daher Anspruch auf eine Umsatzbeteiligung an SCOs Unix-Geschäft.

Bereits im August 2007 hatte der Richter Dale Kimball entscheiden, dass Novell das Urheberrecht an Unix nicht verkauft hatte. Später wurde die Schadenssumme auf 2,5 Millionen US-Dollar festgelegt. Diese erhöht sich nun um 918.122 US-Dollar. Außerdem kommen 489 US-Dollar für jeden Tag seit dem 29. August 2008 hinzu. SCO befindet sich allerdings im Konkursverfahren. Novell ist einer der Gläubiger.

SCO und Novell haben die Möglichkeit, Revision gegen das Urteil einzulegen. Allerdings darf SCO sich in diesem Fall auf verschiedene Anklagepunkte nicht mehr beziehen, da das Unternehmen diese zuvor fallengelassen hatte. Dazu zählt der Punkt Urheberrechtsverletzung. Keine Auswirkungen hat das Urteil auf SCOs andere Prozesse.


Siga 25. Nov 2008

Sie hatten aber u.U. das exklusive Vertriebsrecht/Vermarktungsrecht und IBM müsste (wenn...

Horscht 25. Nov 2008

Urheberrecher != Copyright

StarFire 25. Nov 2008

Wie soll das gehen? Wie will SCO nun die Klage gegen IBM durchsetzen, indem es um...

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zahlenzerkleinerer / 25. Nov 2008

SCO hat keine Rechte an Unix

Ralphs Piratenblog / 25. Nov 2008

SCO hat verloren?



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