Spieletest: Need For Speed Undercover - Recycling-Rennen

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Need for Speed Undercover
Need for Speed Undercover
Die Rennherausforderungen bieten Abwechslung: Neben klassischen Runden- und Platzierungsrennen gibt es etwa Outruns, in denen der Fahrer eine Minute lang die Führung halten muss, kleinere Aufträge wie das Fahren sauberer Abschnitte ohne Schaden und die neuen Highway-Battles. Letztere sind wohl die spaßigste Neuerung: Hier geht es darum, im Duell mit einem aggressiv fahrenden Konkurrenten einen Vorsprung von 300 Metern herauszuarbeiten - allerdings auf dicht befahrenen Straßen, auf denen ein Auffahrunfall praktisch die Niederlage bedeutet. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen, bei denen die Stadt gespenstisch leer und ausgestorben wirkt, sind die Straßen tatsächlich voll - Burnout lässt grüßen.

Burnout ist das Stichwort, weshalb Need for Speed Undercover enttäuscht: Die Highway Battles sind zwar schnell, spannend und riskant, mit der wahnwitzigen Action eines Burnout-Spiels können sie trotzdem nicht konkurrieren. Die Stadtkurse bieten zwar ab und zu die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob der bessere Weg nun über die Brücke oder unter ihr hindurch führt. Mit der frei befahrbaren Stadt eines Midnight Club, die dem Fahrer beständig die Möglichkeit gibt, nach Abkürzungen zu suchen, kann das Ganze aber nicht ansatzweise mithalten. Und auch der Tuningteil fällt mit seinen vorgefertigten Leistungspaketen eingeschränkter aus, als es sich Hobbyschrauber gewünscht haben dürften.

Need for Speed Undercover
Need for Speed Undercover
Undercover patzt noch an weiteren Stellen: Der Schwierigkeitsgrad variiert von Rennen zu Rennen und lässt sich nicht manuell einstellen. Die ersten Platzierungskurse sind lächerlich einfach - die Autos steuern sich extrem arcadelastig und selbst Einsteiger lassen das Verfolgerfeld rasch hinter sich. Im Gegensatz dazu sind einige der späteren Verfolgungsjagden fast schon frustrierend schwer. Ein gesundes Mittelmaß findet sich nur selten.

Need for Speed Undercover
Need for Speed Undercover
Auch die Optik wirkt lieblos und altbacken - die Unterschiede zu Need for Speed Most Wanted von 2005 sind marginal. Den Strecken fehlen Details, zudem kommt es zu unschönen Verlangsamungen, vor allem wenn dann doch mal zahlreiche Fahrzeuge auf dem Bildschirm sind. Die Fernsicht wird durch beständig aufpoppende Objekte getrübt, und grafische Effekte wie die glänzenden Straßen sind überzogen.

Need for Speed Undercover ist für Playstation 3, Xbox 360, Playstation 2, PSP und Nintendo DS erhältlich. Auch eine PC-Fassung ist erhältlich, die benötigt mindestens eine CPU mit 3,0 GHz sowie 512 MByte RAM unter Windows XP und 1 GByte RAM unter Vista. Auf der Festplatte belegt das Programm knapp 6,5 GByte, die Grafikkarte muss über 128 MByte RAM verfügen und DirectX 9 unterstützen. Wie alle aktuellen PC-Spiele von EA verwendet Undercover den Kopierschutz Securom in der Variante mit Onlineaktivierung, dafür läuft das Spiel ohne DVD im Laufwerk. Das Spiel hat eine USK-Einstufung ab sechs Jahren erhalten. Dieser Test bezieht sich auf die Xbox-360-Version.

Fazit:
Need for Speed Undercover ist kein schlechtes Rennspiel - es macht Spaß, sich Duelle auf den Highways zu liefern, immer neue Rennen freizuschalten, den eigenen Fuhrpark um weitere berühmte, einfach zu steuernde Sportwagen zu erweitern und die Charakterwerte weiter auszubauen. Allerdings wirkt Undercover über weite Strecken wie eine lieblose Neuauflage bekannter Konzepte - und ist in Teilen schlechter als frühere NfS-Titel. Auch aktuellen Konkurrenzveröffentlichungen wie Midnight Club muss sich Undercover geschlagen geben. Am Ende bleibt ein solides, aber wenig aufregendes Rennspiel, das dem angeschlagenen Ruf der Need-for-Speed-Reihe mehr schadet, als ihm neuen Glanz zu verleihen.

 Spieletest: Need For Speed Undercover - Recycling-Rennen

gabbermaster 06. Jun 2009

he leute ich krieg undercover nicht aktiviert und net richtig zum laufen und ich hab das...

Griff 27. Nov 2008

http://www.joystiq.com/2008/11/26/metareview-alone-in-the-dark-inferno/ Die tolle...

LuiLuiLui 26. Nov 2008

Stimmt... du musst Sie nicht aus dem Fenster werfen, einfach NICHT einschalten, dann...

blök 25. Nov 2008

Ich mag die Effekte. Die Effekte des Grafik-Chips gehen immerhin teilweise über die...

Würstchenfetisc... 25. Nov 2008

laß ihn doch... er ist ungefähr so nervig, wie ein vollgepumptes Kondom, und Du weißt...

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