I-Ball, die Granatenkamera fürs Schlachtfeld der Zukunft

Aufklärungssystem wird per Granatwerfer verschossen

Das britische Unternehmen Dreampact entwickelt ein System, das es Soldaten erlaubt, Gebäude oder das Schlachtfeld zu erkunden. Es besteht aus einer Kugel mit zwei Kameras, die Bilder an einen Computer funken. Der Computer wandelt die beim Rollen oder im Flug aufgenommenen Bilder in stabile Bilder um.

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Genau zu wissen, wo sich der Gegner verschanzt hat, bedeutet einen unschätzbaren Vorteil. Die Militärs in verschiedenen Länder lassen deshalb die unterschiedlichsten Methoden zur Aufklärung entwickeln: Drohnen, die das Schlachtfeld von oben überwachen etwa oder Aufklärungssysteme für Gebäude.

I-Ball (Foto: MOD)
I-Ball (Foto: MOD)

Das Aufklärungssystem I-Ball, das das schottische Unternehmen Dreampact im Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums (Ministry Of Defence, MOD) entwickelt, ist für beide Einsatzzwecke konzipiert. Der I-Ball enthält zwei Kameras, die eine Rundumsicht ermöglichen.

Der I-Ball wurde für verschiedene Einsatzzwecke entwickelt: Im Gelände wird er mit einem Granatenwerfer hinter die feindlichen Linien geschossen. Bei Einsätzen in Städten oder Häusern können Soldaten ihn um die Ecke rollen oder in einen Raum werfen. Die Kameras machen ab dem Moment des Abschusses Bilder und funken sie an einen Computer. Auf dem läuft ein spezielles Programm, das aus den ruckelnden und sich überschlagenden Bildern stabile macht.

Laut Hersteller hält die Kamerakugel Temperaturen zwischen minus 32 und plus 44 Grad aus. Das ermögliche vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den I-Ball, etwa in Panzern oder in Drohnen.

"Die Technik hinter dem I-Ball ist eine interessante neue Entwicklung, die großes Potenzial für militärische Ausrüstung und Einsatzszenarien bietet, vor allem für schwierige Operationen in Städten", sagt Andrew Baird, Direktor des Defence Technology and Innovation Centre des Verteidigungsministeriums. Dreampact hatte sich mit dem I-Ball bei einem Ideenwettbewerb des Defence Technology and Innovation Centre beworben.


spanther 21. Nov 2008

Natürlich hast du auch voll recht damit. Ich sage ja auch nicht dass es anders ist...

Realist 21. Nov 2008

Nur leider geht es bei einem Krieg nicht um Fairness, sondern ums Siegen und Überleben...

tuvalu 20. Nov 2008

Wow, Krieg ist fairer als Frieden, Gewalt rules.

Blalala 19. Nov 2008

Japan hatte auch am Ende des Krieges diplomatische Beziehungen mit Russland gesucht, so...

Krjgtaner 19. Nov 2008

Das soviele Menschen gestorben sind, hat nichts mitdem zu tun was ich geschrieben habe...

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