Verschlüsselnde 500-GByte-Festplatten für Notebooks

Automatische Verschlüsselung soll für mehr Datensicherheit sorgen

Fujitsu, Hitachi und Seagate haben jeweils neue Notebookfestplatten mit 500-GByte-Kapazität und optionaler Verschlüsselung der Daten angekündigt. Bei Verlust eines Notebooks sollen sich die Besitzer weniger Sorgen um vertrauliche Informationen machen müssen.

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Bei der Travelstar 5K500.B handelt sich um die zweite 2,5-Zoll-Festplatte mit SATA-Schnittstelle und 500 GByte Speicherplatz. Dabei kommen zwei Datenscheiben mit je 250 GByte zum Einsatz. Sie weist eine Höhe von 9,5 mm und einen Stromverbrauch von 1,4 Watt beim Schreiben und Lesen auf.

Die optionale Bulk Data Encryption (BDE) verschlüsselt Daten zudem beim Schreiben auf die Festplatte mit einem privaten Schlüssel und entschlüsselt sie mit demselben Schlüssel bei Lesevorgängen. Die Authentifizierung kann schon beim Rechnerstart erfolgen (Pre-Boot-Authentifizierung).

Es lassen sich bis zu vier getrennte, verschlüsselte Datenbereiche anlegen, für die verschiedene Benutzer- und Administratoranmeldedaten gelten. Bei der Wiederverwendung des Laufwerks müssen laut Hersteller die Daten nicht mehr zeitraubend überschrieben werden, da die Daten ohne den Schlüssel nicht lesbar sind.

Die Travelstar 5K500.B läuft mit 5.400 Touren und wird mit Kapazitäten von 120 bis 500 GByte ab Dezember 2008 angeboten. Gegen Ende des ersten Quartals 2009 folgt die Travelstar E5K500.B, eine auf Dauerbetrieb ausgelegte Variante für den Einsatz etwa in Bladeservern, Netzwerkroutern, POS-Terminals oder Videoüberwachungssystemen.

Seagate hat gerade mit der weltweiten Auslieferung einer neuen Generation ebenfalls selbstverschlüsselnder Notebookfestplatten begonnen - bisher allerdings nur mit 160 oder 320 GByte. Auf 500 GByte muss noch bis Anfang 2009 gewartet werden. Dafür wartet Seagate aber mit Modellen mit 5.400 Touren (Momentus 5400 FDE.3) und 7.200 Touren (Momentus 7200 FDE) auf. Die eingebaute AES-Verschlüsselung erfordert keine eigenen Treiber, nur wer beim Rechnerstart auf BIOS-Ebene das richtige Passwort eingibt, kann auf die Daten zugreifen. Für die firmenweite Verwaltung von Notebooks mit verschlüsselter Festplatte hat sich Seagate mit dem Softwareanbieter McAfee zusammengetan.

Der Dritte im Bunde ist Fujitsu, dessen neue 2,5-Zoll-Festplattenserien MJA2 BH und MJA2 CH sich mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung von den Konkurrenten abheben sollen. Die SATA-Festplatten arbeiten mit 5.400 Umdrehungen/Minute bei 1,4 Watt Stromverbrauch.

Verschlüsselte Festplatten beider Hersteller lassen sich außerdem von Notebookherstellern mit Smartcards oder biometrischen Systemen wie Fingerabdrucksensoren koppeln. Fujitsu und Hitachi werben zudem damit, dass ihre neuen Festplatten ohne Halogene gefertigt werden und damit umweltfreundlicher zu entsorgen seien.


-Andreas- 13. Nov 2008

Danke :-) Das ist richtig, aber kein Alleinstellungsmerkmal von Truecrypt. Mit diesem...

-Andreas- 13. Nov 2008

Ich hatte einleitend geschrieben: "Woher nimmst du denn das Vertrauen, wenn du die...

Siga 12. Nov 2008

Nein. Im Prinzip hat er Recht. Aber es würde auffallen weil ja jemand quasselt wenn er...

Siga 12. Nov 2008

Ich merke keinen Unterschied. Manche Virenchecker stören mehr. Doofes Windows das...

Neugierieger 12. Nov 2008

will ich auch wissen. Nachher hat ma so eine tolle prozi und muss ständig auf...

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