Linux startet in weniger als 3 Sekunden

Lineo zeigt Schnellstarttechnik für Embedded-Linux

Mit "Warp!!2" hat der japanische Embedded-Linux-Spezialist Lineo eine neue Schnellstartlösung für Linux vorgestellt. Ein Linux-System, das gewöhnlich 31 Sekunden zum Starten benötigt, soll damit in rund 3 Sekunden einsatzbereit sein.

Anzeige

Das Schnellstartsystem umgeht den eigentlichen Bootvorgang und lädt einen zuvor abgespeicherten Snapshot aus einem Flash-Speicher. Dabei soll Lineos zweite Ausgabe der Schnellstartlösung Warp mit deutlich weniger Speicher auskommen als die im Mai 2008 vorgestellte erste Version. Auf dem eingesetzten System, einem Armadillo-500, werden nur noch 19 statt zuvor 32 MByte Speicher für einen Snapshot benötigt.

Zudem können die Snapshots nun komprimiert werden, was die Bootzeit minimal verlängert, aber Speicherplatz spart. Ein normaler Start mit dem Demo-Board dauert 31,11 Sekunden, mit einem unkomprimierten Warp-Image von 18,3 MByte steht das System nach 2,97 Sekunden zur Verfügung. Das komprimierte Image ist nur 6,8 MByte groß, der Start dauert 3,17 Sekunden.

Warp 2 kann darüber hinaus mit mehreren Snapshots umgehen, so dass sich verschiedene Systemzustände starten lassen. Auf Hardwareseite werden die ARM-CPUs Cortex-A8, ARM11 und ARM9, die SuperH-Chips SH-4, SH-4A und SH-4AL, der PowerQUICC II Pro sowie in Kürze der MIPS32R2 unterstützt.

Lineo will Warp 2 auf der Konferenz Embedded Technology 2008 in Pacifico Yokohama vom 19. bis 21. November 2008 präsentieren. Details zu der Schnellstarttechnik sind unter lineo.co.jp auf Japanisch erläutert. Dort zeigt auch ein Video das System in Aktion.


RioDerReisser 19. Nov 2008

;-)

Missingno. 12. Nov 2008

Wenn es schon erwähnt wurde, warum rückt keiner damit raus? http://www.missingno.de/temp...

DooMRunneR 12. Nov 2008

quellen?

roller 12. Nov 2008

Linux bootet sehr systematisch und geordnet. (Gibt parallele Initsysteme, die lassen...

Der Kaiser 12. Nov 2008

Coreboot ist ein bischen Initialisierung plus GRUBs Stage 1. Das was Lineo gebaut hat...

Kommentieren


MACNOTES.DE / 11. Nov 2008

Notizen vom 11. November 2008



Anzeige

  1. Business Intelligence Experte (m/w)
    Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, Berlin
  2. Business Intelligence / Data Warehouse Engineer (m/w)
    Loyalty Partner GmbH, München
  3. IT Support Specialist (m/w) - Applikationsbetreuung
    Real Garant über Baden Executive Search Personalberatung GmbH, Neuhausen auf den Fildern
  4. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  2. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten
  3. Verschlüsselung E-Mail nur noch mit TLS

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel