ClarionMind: Navigationsgerät mit WLAN und Firefox-Browser

Linux-System mit 4 GByte Speicher und Bluetooth-Anbindung

Mit dem ClarionMind kommt ein GPS-Navigationsgerät auf Linux-Basis auf den Markt, das mit WLAN sowie Bluetooth und einem vorinstallierten Firefox-Browser für den mobilen Internetbesuch gerüstet ist. Dem Navigationsgerät liegt Kartenmaterial für Europa bei und Multimediafunktionen für Musik- sowie Videowiedergabe sind ebenfalls vorhanden.

Anzeige

ClarionMind
ClarionMind
Der ClarionMind wird vor allem über einen Touchscreen bedient, der eine Diagonale von 4,8 Zoll und eine beachtliche Auflösung von 800 x 480 Pixeln bietet. Zur Farbtiefe des Touchscreens liegen keine Daten vor. Zusätzlich dazu stehen noch drei Tasten für die Gerätebedienung neben dem Display bereit, um etwa den Startbildschirm oder die Musikfunktion aufzurufen.

Für das mobile Internet gibt es WLAN nach 802.11b/g. Alternativ kann das Mobiltelefon über Bluetooth mit dem Navigationsgerät verbunden werden, um dann über das Mobilfunknetz im Internet zu surfen. Ferner kann das Navigationsgerät via Bluetooth als Freisprecheinrichtung für das Handy genutzt werden.

Für den Internetzugang steht der Firefox-Browser mit Flash-Unterstützung bereit und es gibt Programme für den Direktzugriff auf Youtube, Google Maps sowie MySpace und Wetter- sowie News-Widgets empfangen Wetterberichte und aktuelle Nachrichten. Das Betriebssystem basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.22 und bringt auch Multimediaapplikationen mit. So liegt der RealPlayer bei, der Musik- oder Videodateien abspielt.

Für die Navigation gibt es einen Sirf-III-GPS-Chip, eine TMC-Funktion gehört nicht zum Lieferumfang. Clarion legt dem Gerät Kartenmaterial von Europa bei, in das auch lokale Informationen zu Restaurants, Hotels, Tankstellen und Ähnliches integriert sind. Die Kartenansicht steht in einem 2D- und einem 3D-Modus einschließlich Split-Screen-Option zur Wahl und bei der Navigation hilft eine visuelle Spurführung. Mit Text-to-Speech geben die gesprochenen Anweisungen auch den Straßennamen an.

Daten können in dem 4 GByte großen internen Speicher untergebracht werden. Alternativ steht ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bereit. Der eingebaute Atom-Prozessor von Intel arbeitet mit einer Taktrate von 800 MHz und für Kopfhörer steht eine 3,5-mm-Klinkenbuchse bereit. Mit dem integrierten Lithium-Ionen-Akku ist lediglich eine Nutzungsdauer von bis zu 2 Stunden möglich. Der Gerätebesitzer kann aber einen größeren Akku als Zubehör erwerben, mit dem das Navigationsgerät bis zu 4 Stunden durchhalten soll.

Der ClarionMind soll zum Preis von 649,99 Euro im Januar 2009 in Deutschland auf den Markt kommen. Für März/April 2009 ist eine Premiumausführung des Navigationsgeräts geplant, das dann direkt mit einer SIM-Karte betrieben werden kann, um direkt über das Mobilfunknetz ins Internet zu gehen. Ein Preis zum ClarionMind Premium ist noch nicht bekannt.


the_spacewürm 11. Nov 2008

Vll kann man die Staudaten ja über Mobilfunk empfangen ;-)

Newsman 10. Nov 2008

Die News ist schon fast ein Jahr alt. Im Januar hat Clarion das Teil in Las Vegas...

Wilhelm Hermann 09. Nov 2008

endlich kommt man dem Thema CarPC wirklich näher. Es stimmt schon etwas nachdenklich...

Kcop 09. Nov 2008

Oder nen Archos 5 mit 60/120/250Gb plus GPS Carholder und Navi-Soft....

gnomefresser 08. Nov 2008

Moment, ich muß noch nach Fassung und Worten suchen. Ähm... Realplayer. Ja... Haben die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w)
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen
  2. Ingenieur (m/w) Informationstechnik
    Netze BW GmbH, Stuttgart
  3. Projektleiter/in Software für mechatronische Fahrwerksysteme
    Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Herzogenaurach
  4. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Elektromobilität

    Die Chipkarte für die Ladesäule

  2. Next Century Cities

    32 US-Städte wollen Glasfaserausbau selbst machen

  3. Azure-Server

    Microsoft und Dell bringen Cloud in a Box

  4. GNU

    Emacs 24.4 mit integriertem Browser

  5. IT-Gipfel 2014

    De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"

  6. IT-Gipfel 2014

    Gabriel fordert mehr IT-Begeisterung vom Mittelstand

  7. 20-Nanometer-DRAM

    Samsung fertigt Chips für DDR4-Module mit 32 bis 128 GByte

  8. Qubes OS angeschaut

    Abschottung bringt mehr Sicherheit

  9. Die Verwandlung

    Ein Roboter spielt Gregor Samsa

  10. VDSL2-Nachfolgestandard

    Deutsche Telekom testet G.fast weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen
  3. Bioelektronik Pilze sind die besten Zellschnittstellen

Test The Evil Within: Horror mit Hindernissen
Test The Evil Within
Horror mit Hindernissen
  1. Let's Player Gronkh und die Werbung für das Böse
  2. The Evil Within Baden in Blut ab 18

Datenschutz: Was der Online-Status bei Messengern wie Whatsapp verrät
Datenschutz
Was der Online-Status bei Messengern wie Whatsapp verrät
  1. Umfrage Nutzer nehmen Abschied von privaten Mails
  2. Gratistelefonie Whatsapp-Anruffunktion soll mit nächstem Update kommen
  3. Whatsapp-Alternative Line will den deutschen Markt erobern

    •  / 
    Zum Artikel