MySpace testet Software zur Wahrung von Urheberrechten

Auditude ermöglicht Geldverdienen auch mit illegal hochgeladenen Videos

Die Software des Unternehmens Auditude erkennt urheberrechtlich geschützte Videos im Internet und ermöglicht den Rechteinhabern, durch Einblendung von Werbung Geld mit diesen Inhalten zu verdienen. MySpace testet das System anhand von Videos des Musiksenders MTV.

Anzeige

Portale wie MySpace oder Youtube, auf die Nutzer eigenhändig Inhalte hochladen können, sind so manchem Rechteinhaber ein Dorn im Auge. Denn viele der hochgeladenen Videos stammen nicht von den Nutzern selbst, sondern von Fernsehsendern und Filmstudios, die mit der kostenlosen Ausstrahlung ihrer Inhalte nichts verdienen. Das soll sich mit dem Einsatz der Auditude-Software ändern.

Diese erkennt urheberrechtlich geschützte Videos anhand von digitalen Prüfzeichen, die es mit einer Datenbank abgleicht, in der mehr als 250 Millionen Videos und Fernsehinhalte aus vier Jahren erfasst sind. Dann blendet das Auditude-System ein, aus welcher Sendung der Ausschnitt stammt und wann die entsprechende Folge ausgestrahlt wurde. Außerdem zeigt es dem Nutzer Links zu Onlineshops, wo er die komplette Folge kaufen kann sowie weitere Werbung. Die Einnahmen aus Werbung und Verkauf teilen sich der Portalbetreiber, der Rechteinhaber und Auditude.

Youtube wendet eine ähnliche Technik an, um widerrechtlich hochgeladene Videos zu erkennen, um sie dann zu entfernen. Auditudes Ziel hingegen ist es, es Rechteinhabern zu ermöglichen, mit ihren Inhalten Geld zu verdienen, auch wenn diese unautorisiert ins Internet gestellt wurden.

MySpace will das Auditude-System nun erstmals einsetzen. Zunächst soll es Ausschnitte aus Sendungen von MTV Networks, darunter Videoclips des Musiksenders MTV und Ausschnitte aus Shows des Senders Comedy Central, erkennen und mit Werbung beliefern. MTV Networks erlaube es seinen Nutzern, seine Inhalte auch mit anderen im Netz zu teilen. Das Auditude-System ermögliche es dem Sender, mit diesen Inhalten auch Geld zu verdienen, begründete Mika Salmi, der bei MTV Networks für digitale Medien verantwortlich ist, die Teilnahme an dem Projekt.


asdadsfsdffgdfg 04. Nov 2008

Darum geht es in dem Artikel nicht - das was du darstellst ist eine andere Problematik...

Tuut 03. Nov 2008

Wer Geld will, könnte eine hochauflösende Version des Videos gegen Entgelt zugänglich...

Trockenobst 03. Nov 2008

Du sitzt 40h an einem Covervideo, kriegst keinen Cent, aber die Musiker und Verlage...

tuxianer 03. Nov 2008

... endlich mal eine vernünftige lösung ;) da bekomme ich mit meinem adblock fast ein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter für die Mitgliederbetreuung (m/w)
    DENIC eG, Frankfurt am Main
  2. Spezialistin / Spezialist E-Government und Online-Services
    VBL, Karlsruhe
  3. Projektverantwortlicher (m/w) Diagnose / Service-Funktionen von Lokomotiven
    Siemens AG, Erlangen
  4. Scientific Programmer (m/w)
    CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences, Vienna (Austria)

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. VORBESTELL-BESTSELLER: Interstellar [Blu-ray]
    12,90€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 31.03.
  2. TIPP: 3 Blu-rays für 12 EUR
    (u. a. Der große Crash - Margin Call, Hostage - Entführt u. Metro - Im Netz des Todes)
  3. NEU: PlayStation 4 + Battlefield Hardline USK 18
    399,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Freie Bürosoftware

    Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

  2. Smartwatch

    Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar ein

  3. Manfrotto

    Winziges LED-Dauerlicht für Filmer und Fotografen

  4. Test Woolfe

    Rotkäppchen schwingt die Axt

  5. Palinopsia Bug

    Das Gedächtnis der Grafikkarte auslesen

  6. Die Woche im Video

    Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

  7. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  8. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  9. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  10. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster
  2. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

  1. Re: Erste April

    HansHorstensen | 19:40

  2. Re: Richtig so!

    Replay | 19:35

  3. Re: Also wenn LibreOffice besser sein soll...

    heidegger | 19:29

  4. Re: Die BRD möchte, dass ich ein E-Auto kaufe?

    Tobias Claren | 19:28

  5. Re: "begann man dann damit, den Code aufzuräumen"

    Freiheit statt... | 19:26


  1. 17:19

  2. 15:57

  3. 15:45

  4. 15:03

  5. 10:55

  6. 09:02

  7. 17:09

  8. 15:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel