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SecondLight projiziert über die Oberfläche hinausMicrosoft Research entwickelt neue Surface-Technik
Microsofts Touchscreen-Tisch Surface erlaubt es mehreren Personen gleichzeitig mit Objekten auf dem horizontal aufgestellten Display zu interagieren. SecondLight geht einen Schritt weiter, denn es kann Bilder nicht nur auf die Oberfläche projizieren, sondern auch durch diese hindurch.
Dadurch ergibt sich ein interessanter Effekt: Wird eine halbdurchsichtiges Stück Kunststoff auf das Display gelegt oder darüber gehalten, zeigt dieses das zweite Bild, das durch das erste hindurch projiziert wird. Diese beiden Bildschichten lassen sich nutzen, um beispielsweise die Darstellung eines Autos mit dessen Innenleben zu kombinieren.
Möglich macht das ein elektrisch schaltbarer Diffusor, der schnell zwischen durchsichtig und undurchsichtig umschaltet. So kann abwechselnd auf die Oberfläche oder darüber hinaus projiziert werden. Für das menschliche Auge wirken beide Bilder stabil. Darüber hinaus erkennt SecondLight Gesten, die oberhalb der Tisches ausgeführt werden, ohne dass der Touchscreen berührt wird. Mit speziellen Materialien lassen sich so auch bewegte Bilder auf bewegte Objekte projizieren, die Schräg über den Tisch gehalten werden. Die technischen Details von SecondLight erläutern Shahram Izadi, Steve Hodges, Stuard Taylor, Dan Rosenfeld, Nicolas Villar, Alex Butler und Jonathan Westhues in ihrem Aufsatz "Going beyond the Display: A Surface technology with an electronically switchable diffuser. (ji)
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