Sony kann Verkauf von Playstation 3 um 85 Prozent steigern

Konzern erleidet Gewinneinbruch und halbiert den Jahresausblick

Der japanischen Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony konnte zwar Erfolge mit seiner Spielekonsole Playstation 3 vorweisen, stürzte im Gesamtgeschäft aber ebenso ab wie zuvor Canon und Panasonic.

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Sony erlitt in seinem zweiten Finanzquartal einen Gewinneinbruch um 72 Prozent auf 20,8 Milliarden Yen (169 Millionen Euro). Im Vorjahr wurden zur selben Zeit noch 73,7 Milliarden Yen (599 Millionen Euro) verbucht. 2007 wurde das Ergebnis durch den Verkauf des früheren Sony-Hauptsitzes in Tokio für 61 Milliarden Yen stark aufgewertet.

Die Analysten hatten für den aktuellen Berichtszeitraum mit 25,1 Milliarden Yen mehr Gewinn erwartet. Auch der operative Gewinn brach um 90 Prozent auf 11 Milliarden Yen (89 Millionen Euro) ein, im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden hier 111,6 Milliarden Yen (900 Millionen Euro) erzielt.

Der Umsatz ging um 0,5 Prozent auf 2,07 Billionen Yen (16,8 Milliarden Euro) zurück.

Am 23. Oktober 2008 hatte der Hersteller der Playstation-Konsole, des Walkman-Players, der Bravia-Flachbildschirmfernseher und der Vaio-Notebooks bereits die Gewinnerwartung für das Gesamtjahr halbiert. Konzernchef Howard Stringer hatte den Konzern in dem zum 31. März 2008 geschlossenen Finanzjahr 2007/2008 wieder auf Kurs gebracht, und Rekordgewinne erzielt. Nun ist Sony wieder pessimistisch was das Wachstum anbelangt. Da Sony circa 80 Prozent seines Umsatzes im Ausland erzielt, fraß die starke Landeswährung Yen Gewinne aus dem Geschäft mit Flat-TVs, der PlayStation und dem Film "Hancock" wieder auf.

In der Game-Sparte, wo Sony im ersten Quartal 2008/2009 einen leichten operativen Gewinn verbuchen konnte, fiel der Konzern wieder zurück in die roten Zahlen und schrieb einen operativen Verlust von 39,5 Milliarden Yen (319 Millionen Euro). Der Umsatz stieg, hauptsächlich durch das Konsolengeschäft, um 10,3 Prozent auf 268,5 Milliarden Yen (2,17 Milliarden Euro) an.

Das Geschäft mit Spielesoftware für die Playstation 3 und Playstation Portable wuchs. Der Bereich büßte insgesamt aber ein, weil die Nachfrage für PS2-Spiele nachließ. Das Geschäft mit PS2-Software sackte um 14,9 Millionen auf 23,1 Millionen verkaufte Sony-Produkte ab. 11,8 Millionen PSP-Spiele verkauften sich, ein Minus von 0,8 Millionen. PS3-Spiele legten dagegen um 10,7 Millionen auf 21,1 Millionen zu.

Sony verkaufte 2,43 Millionen Playstation-3-Konsolen in dem Quartal, ein Zuwachs um 85 Prozent oder 1,12 Millionen Stück gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Absatz der PS2 sackte um 0,78 Millionen auf 2,5 Millionen ab. Die PSP wurde 3,18 Millionen Mal gekauft, ein Plus von 0,6 Millionen.


laZee 04. Nov 2008

Lass mich raten, "die Kunden" sind hauptsächlich du und deine Meinung? Ich habe aus...

Dirk Breses 30. Okt 2008

Verluste sind nicht alles. Die Marke Sony ist mittlerweile nix mehr wert und die Kunden...

Khaanara 30. Okt 2008

Stimmt da steht auch immer: dass die BR gefressen wird und nicht mehr herausgerückt...

johnny die flamme 30. Okt 2008

^Andreas... 30. Okt 2008

*LACH* Schön das das auch mal jemand anderem passiert ;-)

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