Anzeige

EU startet Programm "Sicheres Internet"

Jugendschutz und Bekämpfung illegaler Inhalte

Das Europäische Parlament hat ein neues Programm "Sicheres Internet" beschlossen, das im Jahr 2009 starten und bis 2013 laufen soll. Ziel ist der bessere Schutz Jugendlicher vor sexuellem Missbrauch und Mobbing im Internet. Außerdem sollen illegale Onlineinhalte bekämpft werden.

"Sicheres Internet" schließt an den Vorläufer aus dem Jahr 2005 an, der Ende 2008 zu Ende geht. In das neue Programm, das von 2009 bis 2013 läuft, sind auch Web-2.0-Dienste wie Social Networking aufgenommen worden.

Anzeige

Kinder und Jugendliche seien bei der Nutzung von Web 2.0-Diensten neuen Risiken wie der Kontaktanbahnung in der Absicht von sexuellem Missbrauch ("Grooming") oder Mobbing im Internet, dem so genannten "Cyberbullying", ausgesetzt, erklärte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft. "Die EU wird die notwendigen Maßnahmen koordinieren, um Kindern das nötige Wissen zu vermitteln und sie zu schützen."

Für das Programm stehen 55 Millionen Euro zur Verfügung. Der Etat soll nach Angaben der Kommission zu "48 Prozent für Sensibilisierungsmaßnahmen, zu 34 Prozent zur Bekämpfung illegaler Inhalte und schädlicher Verhaltensweisen, zu 10 Prozent für die Förderung eines sichereren Umfelds für die Internetnutzung und zu 8 Prozent zum Aufbau einer Wissensbasis verwendet werden".

Dazu gehört etwa die Schaffung oder Förderung von Einrichtungen, die Kinder, Lehrer und Eltern auf Risiken aufmerksam machen und Ratschläge zur gefahrlosen Internetnutzung geben, sowie von nationalen Anlaufstellen, bei denen illegale Inhalte und schädliches Verhalten, vor allem Grooming, gemeldet werden können. Schließlich will die EU europäische Forscher, die sich mit Jugendschutz im Internet beschäftigen, vernetzen, um eine "Wissensbasis zur Nutzung neuer Technologien und damit verbundener Risiken" zu schaffen.

Nachdem das Parlament das Programm, dessen Einrichtung die EU-Kommission im Februar 2008 vorgeschlagen hatte, gebilligt hat, muss nun noch der Rat der Europäischen Union zustimmen.


eye home zur Startseite
ivorycuff 26. Okt 2010

Just thought I should take a second and say hi to everyone. Looking forward to the forum...

immormart 13. Apr 2009

hmm... really like it..

FedoraUser 29. Okt 2008

Kassette wäre dann halt ein Ersatz für Videochatt. Man hat dann halt eine ziemlich lange...

Fabian Schölzel 28. Okt 2008

Hm... ich versuchs mal anders. :) Das Internet als Kommunikationsplattform ist für ihn...

FedoraUser 28. Okt 2008

Wie alt bist du, dass du keine VHS-Kassetten kennst? Die waren der Vorläufer der DVD...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berlin
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Computacenter AG & Co. oHG, Ratingen, Stuttgart
  4. CLARIANT SE, Sulzbach/Taunus bei Frankfurt am Main


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 444,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Layer-2-Bitstrom

    Bundesagentur fordert 100-MBit/s-Zugang für 19 Euro

  2. Thomson Reuters

    Terrordatenbank World-Check im Netz zu finden

  3. Linux-Distribution

    Ubuntu diskutiert Ende der 32-Bit-Unterstützung

  4. Anrufweiterschaltung

    Bundesnetzagentur schaltet falsche Ortsnetznummern ab

  5. Radeon RX 480 im Test

    Eine bessere Grafikkarte gibt es für den Preis nicht

  6. Overwatch

    Ranglistenspiele mit kleinen Hindernissen

  7. Fraunhofer SIT

    Volksverschlüsselung startet ohne Quellcode

  8. Axon 7 im Hands on

    Oneplus bekommt starke Konkurrenz

  9. Brexit

    Vodafone prüft Umzug des Konzernsitzes aus UK

  10. Patent

    Apple will Konzertaufnahmen verhindern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus Three im Test: Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
Oneplus Three im Test
Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
  1. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three
  2. Smartphones Oneplus soll keine günstigeren Modellreihen mehr planen
  3. Ohne Einladung Oneplus Three kommt mit 6 GByte RAM für 400 Euro

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

Prozessor: Den einen Core M gibt es nicht
Prozessor
Den einen Core M gibt es nicht
  1. Elitebook 1030 G1 HPs Core-M-Notebook soll 13 Stunden durchhalten

  1. Re: bei den Preisen...

    sneaker | 21:50

  2. Re: Totgeburt

    zu Gast | 21:49

  3. Re: An alle die wegen PCI nun verunsichert sind

    Carlo Escobar | 21:49

  4. Re: Probleme mit Win10

    Opferwurst | 21:41

  5. Re: Das Risiko ist sehr gering

    Moe479 | 21:35


  1. 18:14

  2. 18:02

  3. 16:05

  4. 15:12

  5. 15:00

  6. 14:45

  7. 14:18

  8. 12:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel