Spieletest: Brothers in Arms 3 - Hell's Highway

Brothers in Arms: Hell's Highway
Ein echter Hingucker sind die extrem aufwändigen, oft minutenlangen Zwischensequenzen. Sie erzählen teils im typisch amerikanischen Hurra-Patriotismus-Stil, teils eher melancholisch vom heldenhaften und schrecklichen Kriegsalltag der amerikanischen Soldaten. Die Sequenzen laufen direkt in der Unreal-Engine ab und verwenden auffällig viele Nah- und Fernzooms und Überblendungen. Eine wirklich packende Handlung, die über den Kriegsalltag hinausgeht, erzählt das Programm trotzdem nicht - zumal der Spieler angesichts der Vielfalt an ähnlich aussehenden Personen und Namen leicht den Faden verliert.

Brothers in Arms: Hell's Highway
Grafisch macht Brothers in Arms: Hell's Highway richtig viel her. Zum Start ist der Spieler in fast schon zu idyllischen grünen Landschaften unterwegs und erkundet von wunderschönen Windmühlen aus all den Schrecken, der vor ihm liegt. Später geht es dann auch durch düstere, aber ebenfalls sehr stimmig in Szene gesetzte Industrieanlagen und Vorstadtsiedlungen. Trotz der schicken Grafik und den gelungenen Animationen können PC-Spieler ab einem Rechner mit 2,6 GHz und einer Grafikkarte mit 128 MByte RAM in den Krieg ziehen; an Arbeitsspeicher genügt 1 GByte RAM, XP und Vista werden beide unterstützt, und auf der Festplatte belegt das Spiel rund 7 GByte.

Brothers in Arms: Hell's Highway
Das Programm verfügt neben der Kampagne auch über einen Multiplayer-Modus, der hat aber ein Problem: Weil die in Deutschland veröffentlichte Version aus Jugendschutzgründen geschnitten und verändert wurde, können deutsche Spieler nur auf deutschen Servern antreten. Welche Version ein Server verwendet, lässt sich aber nur durch Ausprobieren herausfinden.
Brothers in Arms 3 kostet für Xbox 360 und Playstation 3 rund 60 Euro, die Version für PC kostet rund 40 Euro. Seltsam: Obwohl auf dem Handbuch der PC-Fassung ein Kopierschutz-Code aufgedruckt ist, muss dieser nicht eingegeben werden. Das Spiel läuft auch ohne eingelegte DVD. Hell's Highway erscheint hierzulande vollständig übersetzt. Trotz einiger entfernter Gewaltdarstellungen hat es von der USK "keine Jugendfreigabe" erhalten.
Fazit:
Wer die Vorgänger von Hell's Highway mochte, kann bedenkenlos zugreifen - beim Spielgefühl hat sich kaum etwas verändert. Die Mischung aus Action und Taktik funktioniert immer noch gut, und das dank weiter verbesserter KI und Steuerung sogar besser als in den früheren Ausgaben. Das Spiel hat aber auch einige Schwächen geerbt. Spielerische Freiheiten etwa gibt es kaum und irgendwann kann das immer gleiche Vorgehen aus "Sperrfeuer bauen und über Flanke angreifen" auch nerven. Ein dickes Lob hat sich die Grafikabteilung verdient: Viele der Levels und Zwischensequenzen sehen toll aus - und das trotz der nicht übertrieben hohen Hardwareanforderungen auf PC.
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habe gerade vom Postboten die ungeschnittene UK Version von Amazon.de bekommen :-) wenn...
*waren
das mit den Marines ist leider nicht ganz so einfach... :( Aber die kack Diskussionen um...
WWII-Szenario, super, noch nie da gewesen. Wann kommt Road to Afghanistan oder Iraq...
Ich ließ mich durch diesen Artikel zum Kauf verleiten. Habe gestern die PS3 collectors...
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