Ubuntu 8.10 als Release Candidate verfügbar

Kein Echtzeit-Kernel in Ubuntu Studio

Die Linux-Distribution Ubuntu 8.10 ist als Release Candidate erschienen. Ubuntu enthält eine neue Gnome- sowie X.org-Version und vereinfacht die Nutzung von UMTS-Datenverbindungen. Die anderen Ubuntu-Varianten halten ebenfalls Neuerungen bereit.

Anzeige

Ubuntu 8.10 verwendet den kürzlich freigegebenen Linux-Kernel 2.6.27 als Basis. Als X-Server kommt X.org 7.4 zum Einsatz, das eine höhere Geschwindigkeit verspricht. Wie üblich verwendet Ubuntu Gnome als Desktopoberfläche; nun in der Version 2.24.

Die Variante Kubuntu hingegen setzt auf KDE 4.1.2 und Xubuntu verwendet die schlanke Oberfläche Xfce 4.4.2.

 

Die neue Ubuntu-Version bietet den Nutzern die Möglichkeit, Verzeichnisse und Dateien unterhalb des Heimatverzeichnisses einfach im Dateimanager zu verschlüsseln. Hierfür wird GPG verwendet. In der Serveredition lässt sich ferner ein verschlüsseltes Verzeichnis für Nutzer anlegen, das bei der Anmeldung am System eingebunden wird und mit Ecryptfs verschlüsselt ist. Der Network-Manager unterstützt nun UMTS-Datenkarten.

Nvidia-Grafikkartenbesitzer, die ein Update von Ubuntu 8.04 auf die Version 8.10 in Betracht ziehen, müssen unter Umständen auf 3D-Beschleunigung verzichten. Die durch die Pakete "nvidia-glx-legacy" und "nvidia-glx" in Ubuntu 8.04 bereitgestellten Treiber sind nicht mit der neuen X.org-Version kompatibel, so dass der freie nv-Treiber zum Einsatz kommt. Dieser unterstützt keine 3D-Beschleunigung. Anwender, deren Grafikkarte mit den 173- und 177-Treiberserien kompatibel ist, werden hingegen auf die neuen Pakete "nvidia-glx-173" oder "nvidia-glx-177" umgestellt. Besitzer von ATI-Grafikkarten stehen eigentlich ebenso vor dem Problem, dass der proprietäre Catalyst-Treiber nicht mit der aktuellen X.org-Version kompatibel ist. Canonical bietet für diesen Fall allerdings eine Vorabversion des neuen ATI-Treibers an.

Die Multimediavariante Ubuntu Studio 8.10 enthält zudem keine Echtzeitvariante des Linux-Kernels. Wer diese benötigt, soll daher bei Ubuntu Studio 8.04 bleiben, raten die Entwickler.

Der Release Candidate von Ubuntu 8.10 steht ab sofort zum Download bereit. Zusätzlich verfügbar sind Kubuntu (KDE), Xubuntu (Xfce), die Multimediavariante Ubuntu Studio und das Mediacenter Mythbuntu.


assitoni 29. Okt 2008

bist du der pro assi toni von ytube? :B

Uärx 29. Okt 2008

Wir stellen fest: 1) Keine Ahnung von Hartz IV bzw. korrekterweise ALG II; denn wer...

Linux Benutzer... 28. Okt 2008

Dein IQ kann aber wirklich nicht über Raumtemperatur liegen, denn schließlich hast du...

spyro 27. Okt 2008

Wusste gar nicht, dass man ein Linux so aufhübschen kann! :) Wird mal Zeit, dass sowas...

besserwessi 27. Okt 2008

Egozentriker wie du, ausgestattet mit einem geistigen Horizont der einem Kreis mit Radius...

Kommentieren


ubuntublog.de - Dein Magazin rund um Ubuntu Linux / 24. Okt 2008

Lets go! RC ist draußen



Anzeige

  1. IT-Techniker (m/w)
    Dänisches Bettenlager GmbH & Co. KG, Handewitt (bei Flensburg)
  2. Abteilungsleiter IT-Systemtechnik (m/w)
    LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Bingen bei Mainz
  3. Senior Ingenieur (m/w) Software-Integration
    e.solutions GmbH, Ulm
  4. Sachgebietsleiter (m/w) Controlling und kaufmännische EDV
    STWB Stadtwerke Bamberg GmbH, Bamberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Threshold

    Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9

  2. Lieferdrohnen

    Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter

  3. Radeon R9 285

    Die schnellste Grafikkarte mit nur zwei 6-Pol-Anschlüssen

  4. Bitcoin

    Charles Shrem will sich schuldig bekennen

  5. Mozilla

    Firefox 32 verbessert Werkzeuge und Leistung

  6. Shiro Games

    Evoland 2 soll Hommage an Rollenspiel-Genre werden

  7. Gegen Vectoring

    Tele Columbus erhöht auf 150 MBit/s

  8. Libdrm

    Mesa bekommt erste Android-Unterstützung

  9. Die Sims 4

    Erster Patch macht Zäune zu Zäunen

  10. Kabel Deutschland

    App überträgt Zugangsdaten unverschlüsselt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel