Test: MacBook Pro - High-End-Notebook mit Spiegeldisplay
Konstruktion:
Das auffälligste Merkmal ist das neue Gehäuse. Die obere Seite ist aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst und enorm stabil. Auf der Unterseite befinden sich zwei Aluminiumböden, die ebenfalls eine hohe Stabilität bieten. Auch wenn das Notebook nur mit einer Hand gegriffen wird, verformt sich kaum etwas. Gegenüber den alten MacBook Pros ist das optische Laufwerk zwar deutlich besser geschützt, bei ungünstigem einhändigen Griff gibt es bei drehender DVD oder CD aber weiterhin ab und zu Schleifgeräusche. Trotzdem ist das im Vergleich zu den Vorgängern, bei denen der Anwender befürchten musste, Laufwerk oder gar das Medium zu beschädigen, deutlich besser.

Klappe für Akku und Festplatte
Die Entnahme des Akkus und der Festplatte ist gut gelungen, sie ist elegant und funktional. Ein Hebel ist deutlich einfacher zu bedienen als die Lösungen, die Apple zuvor verbaut hat. Die leicht zugängliche Festplatte ist vielleicht fast zu einfach herauszunehmen. Diebe haben es trotzdem schwer: Der Hebel zum Öffnen der Rückseite wird bei der Nutzung eines Kensington-Schlosses blockiert und lässt sich nur noch minimal bewegen.
Die untere Aluschale kann der Anwender nicht ohne Gewalt öffnen. Dass diese häufige Wechsel des Akkus überlebt, ist jedoch zu bezweifeln. Die Schale ist zwar selbst sehr stabil, doch die angelöteten Stücke, welche sie im Gehäuse verankern, sind nicht so geformt, als dass sie sich nicht verkanten können.
Die Akkustandanzeige ist jetzt an die linke Seite gewandert. Auf Knopfdruck zeigen acht kleine LEDs den Ladestand an. Das ist sehr praktisch, weil das Notebook dazu nicht mehr komplett aus einer Notebooktasche gezogen werden muss, um den Akkustand abzufragen. Wer aber mit mehreren Akkus hantiert, kann dessen Zustand nicht mehr direkt am Akku ablesen und muss diesen fortan erst einlegen, bevor der Ladestand bekannt ist.
Am Stromspeicher selbst befinden sich keine Leuchten mehr. Das macht die Nutzung mehrerer Akkus umständlicher als beim Vorgänger. Außerdem fehlen Apples Notebooks - anders als bei manchem Konkurrenten aus dem Windows-Lager - Zubehör wie Dockingstationen oder Akkuslices. Damit ist es weiterhin nicht möglich, die Akkus auch außerhalb des MacBook Pro zu laden. Wer so etwas sucht und auf MacOS X verzichten kann, ist bei Dell, Lenovo und HP besser aufgehoben.

MacBook Pro alt und neu aufgeklappt
Die neue Konstruktion des Gehäuses erlaubt es, das Display etwas weiter nach hinten aufzuklappen als das bei älteren MacBook Pros der Fall ist. Der Deckel des Displays wird jetzt wie bei den MacBooks mit einem Magnet festgehalten. Das Notebook ist allerdings minimal größer geworden als die vorhergehende Generation.
Etwas problematisch am neuen Deckel ist, dass er nicht mehr ganz so fest sitzt. Beim alten MacBook Pro verblieb das Display in seiner Position, wenn das Notebook kopfüber gehalten oder mit etwas Schwung hochgehoben wurde. Beim neuen Modell sollte der Deckel dabei festgehalten werden. Immerhin schließt das Display dennoch nicht sofort, denn die Scharniere bremsen den schweren Deckel kurz vorher ab. Auch ein zweites Testgerät zeigte dieses Problem.
Der Rand des Displays steht leicht über die sichtbare Bildschirmfläche. So verhindert Apple, dass ein Bewegen des Deckels automatisch zu Fingerabdrücken auf dem Display führt. Dieses ist übrigens erstaunlich schmutzabweisend: Fettrückstände der Finger bleiben kaum haften. Die Tastatur drückt anscheinend auch kaum auf das Hochglanzdisplay, so dass es lange sauber bleiben sollte.






Ich warte immer noch :-(
Redmond, start (again and again) your copiers ... for a perfect Windows 7 ... ;-) CGA...
Hallo Leute, habe auch mal ne Frage. Sehe in vielen Shops, dass der neue Sony Z21 in der...
Du hast es dem Largo-Fäkalfreak aber unkommentiert durchgehen lassen, scheint also auch...
Grundsätzlich wird bei Golem doch nur über Apple gemeckert. Wir Apple Fans meckern zwar...
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