Test: MacBook Pro - High-End-Notebook mit Spiegeldisplay

Der neue Dialog Energie Sparen
Den "Energie Sparen"-Dialog, in dem die Grafikkarte von MacOS X gewechselt wird, hat Apple für das neue Notebook umgebaut. Statt der jeweils vier Profile für Batterie- und Netzteilbetrieb, gibt es jetzt nur noch zwei mal zwei Profile: GeForce 9400M für Batterie- und Netzteilbetrieb und dasselbe nochmals für die GeForce 9600M. Ein eigenes Profil, das etwa nur für Präsentationen verhindert, dass der Mac einschläft, lässt sich nicht mehr einstellen. Für diesen Bedarf muss das allgemeine Profil angepasst werden. Die Version 10.5.5 von MacOS X meldet sich auf dem MacBook Pro mit dem Build 9F2114. Auf älteren Macs ist der Build 9F33 installiert.

Änderungen in der Systemeinstellung
Insbesondere mit der GeForce 9600M GT unter Windows (häufiger) und unter MacOS X (nur bei Grafiklast) werden die Geräte dann doch sehr laut und auch sehr heiß. Dann lassen sich die neuen MacBook-Pro-Notebooks an der Rückseite nur noch schwer greifen. Die Handballenauflage bleibt aber bei erträglicher Temperatur. Auch die Tastatur wird nicht störend warm, da die Wärme wird über das Gehäuse dahinter abgeleitet. Es ist hauptsächlich die Unterseite, die unangenehm warm wird.
Das optische Laufwerk ist etwas leiser geworden als die Vorgängerlaufwerke und die Vibrationen sind annehmbar. Die Einzugsgeräusche des Slot-In-Laufwerks sind aber wie bei anderen MacBooks gewöhnungsbedürftig.
Die neuen 15,4-Zoll-MacBook Pros sind bereits im Handel erhältlich - wenn auch noch in geringen Stückzahlen. Das 2,53-GHz-Modell kostet 2.249 Euro, das 2,4-GHz-Modell 1.799 Euro.
Fazit:
Das neue MacBook Pro ist ein gutes Gerät das einen sehr stabilen Eindruck hinterlässt. Laufwerksschleifgeräusche älterer Generationen gehören größtenteils der Vergangenheit an. Viel Kritik muss Apple aber für das Display einstecken. Aufgrund des spiegelnden Bildschirms dreht der Anwender eher die Helligkeit hoch, was zu Lasten der Laufzeit geht. Wer schon länger mit spiegelnden Displays arbeitet, wird sich an das neue Notebook gewöhnen können. Wer hingegen matte Displays gewohnt ist, wird sich mit dem neuen MacBook Pro schwer tun.
Schade ist, dass sich an der Akkulaufzeit nicht viel getan hat. Die Geräte werden zwar immer dünner und schicker, aber die sparsameren Komponenten nutzt Apple zu sehr, um auch den Akku weiter zu verkleinern. Ein wenig mehr Laufzeit hätte schon drin sein können angesichts der Windows-Konkurrenz, die sich mit neuen Rekorden gegenseitig überbietet. Trotzdem: Das neue MacBook Pro ist ein schönes Gerät, das nicht mehr so heiß läuft, schnell arbeitet und durch seine Stabilität dem Alltag gut trotzen sollte.
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Ich warte immer noch :-(
Redmond, start (again and again) your copiers ... for a perfect Windows 7 ... ;-) CGA...
Hallo Leute, habe auch mal ne Frage. Sehe in vielen Shops, dass der neue Sony Z21 in der...
Du hast es dem Largo-Fäkalfreak aber unkommentiert durchgehen lassen, scheint also auch...
Grundsätzlich wird bei Golem doch nur über Apple gemeckert. Wir Apple Fans meckern zwar...
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