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Mpass soll den Onlineeinkauf sicherer machenInternetbezahlsystem wird an das Mobiltelefon gebunden
Vodafone und O2 betreiben das Bezahlsystem Mpass, Interessenten müssen aber nicht Kunde der Unternehmen sein. Kostenlos können sich Anwender bei Mpass anmelden, um Onlineeinkäufe künftig via Mpass abzuwickeln. Voraussetzung ist eine deutsche Mobilfunkrufnummer.
Dazu müssen Nutzer Mpass als Bezahlmethode beim jeweiligen Onlineshop auswählen. Für den Einkauf gibt der Kunde seine Mobilfunkrufnummer und die selbst gewählte Mpass-PIN ein. Im nächsten Schritt erhält der Käufer eine SMS, auf die er antworten muss, um den Betrag per Lastschrift vom Konto abbuchen zu lassen. Durch die SMS-Bestätigung soll die Zahlungsabwicklung sicherer gemacht werden, weil zwei unabhängige Kommunikationsmedien verwendet werden. Damit wird das bisherige Lastschriftverfahren mit einer SMS-Zahlungsbestätigung verknüpft. Wer kein SMS-Kontingent bei seinem Mobilfunktarif dabei hat, muss dann für jeden Einkauf die Kosten für den SMS-Versand tragen. Vodafone und O2 gingen nicht auf das Problem ein, dass Kurzmitteilungen nicht immer zuverlässig zugestellt werden. Immer wieder passiert es, dass SMS ihren Empfänger nie erreichen. Somit bleibt unklar, was ein Mpass-Nutzer machen muss, falls er die Kauf-SMS nicht erhält oder die Antwort-SMS nicht beim Empfänger ankommt. Wer einen Mobilfunkvertrag bei Vodafone abgeschlossen hat, kann auch sein Kundenkennwort für die Mpass-Bezahlung verwenden. Als der Dienst im Januar 2008 angekündigt wurde, hieß es noch, dass auch O2-Vertragskunden ohne Registrierung via Mpass einkaufen können. Daraus wurde allerdings nichts. Zum Start von Mpass beteiligen sich nur wenige Onlinehändler an Mpass. Dazu zählen Cinemaxx, Blume2000, EuroFuchs, Kickz und Beate Uhse. Schwergewichte der Branche wie Amazon oder eBay unterstützen das System nicht. (ip)
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