Durch ein Sicherheitsleck im Flash-Player war es einem Angreifer möglich, eine angeschlossene Webcam sowie ein Mikrofon zu benutzen. Dadurch konnten vertrauliche Informationen gesammelt werden. Adobe hat mittlerweile reagiert und den Fehler korrigiert.
Der Flash-Entwickler Guy Aharonovsky hat
in seinem Blog eine Demo veröffentlicht, die das mittlerweile geschlossene Sicherheitsleck dokumentiert. Dort findet sich auch ein Video zur Arbeitsweise des Angriffs. Die Demo ist ein einfaches Flash-Spiel, bei dem der Nutzer immer wieder auf einen Button klicken muss. Im Hintergrund wird unbemerkt der Settings Manager vom Flash-Player geöffnet und
einige Klicks landen dann nicht im Spiel, sondern auf dieser Einstellungsseite. Das Opfer bemerkte nicht, dass damit Einstellungen an dem Flash-Player verändert wurden.
Ein Angreifer konnte dann eine an den Computer angeschlossene Webcam oder ein Mikrofon aktivieren, um so an vertrauliche Informationen zu gelangen. Diese Angriffsmöglichkeit hat Adobe vorerst verhindert, indem der Flash Player Settings Manager überarbeitet wurde und der Einstellungsdialog nicht mehr
unbemerkt verändert werden kann.
(ip)
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