Spieletest: Warhammer Online - der potenzielle Genrekönig

Warhammer Online
Technisch hatten wir im Test keine echten Probleme mit Warhammer Online - weder Abstürze noch signifikante Bugs. Ein paar kleine Probleme gibt es aber doch: So ruckelte die Grafik selbst auf schnellen Systemen ohne ersichtlichen Grund an manchen Stellen stark, eine Viertelstunde später lief es dort butterweich, ohne dass vorher mehr Monster oder Spieler anwesend waren. Auch am Netzwerkcode sollte Mythic noch basteln: Das Programm verkalkuliert sich ziemlich oft bei der Berechnung von Bewegungen. Das führt dazu, dass sich angegriffene Gegner zunächst nicht vom Fleck zu rühren scheinen, sich dann aber urplötzlich direkt beim Spieler befinden.

Warhammer Online
Warhammer Online ist exklusiv für Windows-PC erhältlich; ob später noch Versionen für Linux und Mac nachgereicht werden, ist derzeit nicht bekannt. Das Programm benötigt eine CPU mit mindestens 2,5 GHz sowie eine Grafikkarte mit 128 MByte RAM, die Pixel Shader 2.0 unterstützt. Unter Windows XP genügt 1 GByte Arbeitsspeicher, unter Vista müssen es 2 GByte sein. Die Verkaufsversion für rund 50 Euro enthält 30 Tage Spielzeit. Danach ist ein kostenpflichtiges Abo fällig. Es kostet bei einer Laufzeit von einem Monat 12,99 Euro, bei drei Monaten 35,97 und bei einem halben Jahr 65,93 Euro. Zusätzlich sind für 29,99 Euro Prepaid-Karten mit einer Spieldauer von 60 Tagen erhältlich. Die USK hat den Titel ab zwölf Jahren freigeben.
Fazit:
Die jetzt veröffentlichte Version von Warhammer Online ist in vielerlei Hinsicht besser als die Ursprungsfassung von World of Warcraft! Allein das ist ein riesiger Erfolg für Mythic Entertainment. Vor allem aber ist es für Spieler toll, denn mit neuen Ideen wie den öffentlichen Quests, der Vielzahl an spannenden Charakterklassen und dem RvR-System sorgt das Programm für unfassbar viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch im Detail legt der Genreneuling die Messlatte höher: etwa mit dem Wälzer des Wissens, mit den vielen tollen Belohnungen, mit dem superleichten Anschluss an Gruppen, den spannenden Quests und vielen weiteren Details.
Echte Schwächen gibt es kaum: An der Grafik- und Netzwerkengine sollte Mythic weiter feilen, große Probleme bereiten beide aber nicht. Natürlich gibt es in Warhammmer noch viel zu tun. Das ein oder andere Element wird sicher noch den Wünschen der Community angepasst. Was die Endgame-Inhalte und das Feintuning betrifft, hat Blizzard einfach ein paar Jahre Vorsprung. Trotzdem: Wer Onlinerollenspiele mag, kommt an Warhammer Online nicht vorbei.







Aber echt mal
von wegen Genrekönig, Golem hat doch keine Ahnung und davon jede Menge.
Was meinst du mit "Arbeit" drumherum?
Meine Rede... Bei WoW hab ich immer PVE gespielt weil ich keine lust auf die ganze...
Sehe ich - im Gegensatz zu vielen anderen und offenbar ja auch zu dir - kein Problem...
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