Spieletest: Warhammer Online - der potenzielle Genrekönig

Warhammer Online
Schon nach wenigen Minuten gesellen sich zu den Einzelspieler-Quests auch Aufgaben, die den Spieler sanft in Richtung echtes Multiplayer stupsen. Am spannendsten und wichtigsten sind die sogenannten "öffentlichen Quests". Beispielsweise läuft der Spieler auf seinem Weg in ein lauschiges Wäldchen und plötzlich zeigen dicke türkise Balken und weitere Einblendungen an: Hier ist öffentliches Questgebiet. Dann läuft er einfach weiter oder beteiligt sich an der Mission - gemeinsam mit vielen anderen Mitstreitern oder nur mit einer Handvoll Kameraden.
Die meisten öffentlichen Quests verlaufen in drei Stufen: Erst müssen die Spieler ohne Zeitdruck eine große Anzahl von Standardgegnern eliminieren - beispielsweise 50 Orks, was notfalls auch auf eigene Faust machbar ist. In der zweiten Stufe ist innerhalb einer Zeitvorgabe - meist um die zehn Minuten - typischerweise rund ein halbes Dutzend stärkere Gegner auszuschalten. Anschließend folgt in der dritten Stufe ein "Held"-Obermotz, der nur von größeren Gruppen niedergestreckt werden kann. Dann ist die öffentliche Quest geschafft, jeder Spieler erhält je nach Einsatz Punkte, und die haben wiederum Einfluss darauf, wie hoch seine Chancen sind, beim Auswürfeln der Beute zum Zuge zu kommen. Selbst wer dabei leer ausgeht: Durch öffentliche Quests füllt sich in jedem Kapitel ein kleiner türkiser Balken am Bildschirmrand. Wenn er ganz voll ist, kann der Spieler besonders starke Waffen oder Rüstungen kaufen.

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Auch die weiteren Arten von Massively-Multiplayer-Gefechten sind direkter ins Spiel integriert als bei anderen Titeln. Schon zu den ersten Quests gehört etwa die Teilnahme an einem "Szenario". Zwei Teams kämpfen in einer Instanz gegeneinander um die Kontrolle des Gebiets. Deutlich spannender sind allerdings die späteren "Realm vs Realm"-Schlachten (RvR). Dabei stürmt ein Trupp von Spielern gemeinsam eine Festung oder die Hauptstadt der Gegner. Ballisten räumen einzelne Spieler oder Verteidigungswaffen weg, Rammböcke donnern nach und nach die Tore auf, während sich die Verteidiger nach Kräften wehren - auch, indem sie siedendes Öl von den Festungsmauern kippen. Diese Schlachten sind in mehrere Stufen und Kapitel unterteilt, an deren Ende dann die Entführung des feindlichen NPC-Königs und reichhaltige Belohnungen stehen.

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Durch die Kämpfe steigt nach und nach der Level des Charakters, damit gewinnt er immer neue Fähigkeiten. Derzeit liegt die Levelobergrenze in Warhammer Online bei 40 - allerdings steigt der Spieler auch etwas langsamer auf als bei World of Warcraft (das mit einer Obergrenze von 60 auf den Markt kam). Bei jedem Levelaufstieg gibt es neue Fähigkeiten, also neue Zauber, zusätzliche Kombos oder sonstige Spezialattacken, die bei einem Karriereausbilder freigeschaltet werden müssen.
Parallel dazu existiert ein zweites Erfahrungspunktesystem: die Rufpunkte. Die bekommt der Spieler durch die Teilnahme an Szenarien und RvR-Schlachten. Sie erlauben den Zugriff auf verbesserte Attribute, besondere Gegenstände und Fähigkeiten. Zusätzlich verfügt Warhammer über ein paar weitere Rollenspielelemente, mit denen der Spieler seinen Charakter formen und ausbauen kann.

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All die unterschiedlichen Rollenspielsysteme, Levelanstiege, Erfahrungen, Quests und was noch so passiert in Warhammer Online fasst der "Wälzer des Wissens" zusammen. Auf den ersten Blick wirkt das virtuelle Buch wie ein besonders umfangreiches Questjournal, aber dahinter steckt mehr: Dort zeichnet das Programm fast alles auf, was der Spieler während seiner Onlinekarriere erlebt. Welchen Monstergattungen er begegnet ist und wie oft er eines der Biester getötet hat, welche Gebiete er erkundet hat und welchen besonderen NPCs er zunicken durfte, ist dort ebenso aufgeschrieben wie eine Übersicht der absolvierten und offenen Aufträge. Der Wälzer ist extrem umfangreich, lädt zum Stöbern ein und dürfte künftig von anderen Programmen kopiert werden.







Aber echt mal
von wegen Genrekönig, Golem hat doch keine Ahnung und davon jede Menge.
Was meinst du mit "Arbeit" drumherum?
Meine Rede... Bei WoW hab ich immer PVE gespielt weil ich keine lust auf die ganze...
Sehe ich - im Gegensatz zu vielen anderen und offenbar ja auch zu dir - kein Problem...
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