Mittel gegen Crapware: PC Decrapifier entschlackt neue PCs

Kleines Werkzeug löscht unerwünschte Software von neuen Rechnern

Die kostenlose Software Decrapifier soll Rechner von unerwünschter Software befreien, die fast alle Hersteller von Windows-PCs vorinstallieren. Die sogenannte Crapware nimmt dem Nutzer den Spaß am gerade erst ausgepackten Rechner und sorgt in schweren Fällen für besonders langsame Rechner.

Anzeige

Der Programmierer des Decrapifier-Werkzeugs gehört wohl zu denen, die genug von neu gekauften Rechnern haben, die mit Test- und Demoversionen unnützer Software oder Werbung regelrecht zugemüllt wurden. Dazu gehören zum Leidwesen mancher Nutzer Virenscanner, Office-Programme, volle Autostartordner sowie Icons auf dem Desktop, die eigentlich nur Werbung sind. Hersteller wie Sony bieten - zumindest in den USA - immerhin optional einen Rechner auch ohne unerwünschte Software an ("Fresh Start").

Im Englischen gibt es für diese Art der Software die Begriffe Crapware (Schrottsoftware) und Bloatware (aufblähende Software). The PC Decrapifier 2.0 ist in der Lage, einen Teil der Software, die große Hersteller beilegen, einfach zu entfernen. Welche Software dazu gehört, ist einer Liste zu entnehmen. Zu den berücksichtigten Programmen gehört etwa AOL-Software, meist unnütze Dell-Tools, Google Toolbar und Desktop, die Yahoo-Toolbar, diverse andere Internetanbieter, unnütze Autostartobjekte sowie eine große Auswahl an Software von Norton.

Besonders vorsichtige Nutzer können vor der Entfernung der Software einen Systemwiederherstellungspunkt unter Windows setzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass beim Zurückgehen auf einen älteren Systemwiederherstellungspunkt auch alles wieder hergestellt wird, warnt der Autor des Decrapifiers.

Die Software gibt es in zwei Versionen. Eine kostenlose Version für den persönlichen Gebrauch, der Autor bittet nur um eine Spende von 5 US-Dollar, sowie eine kommerzielle Variante, die pro Techniker (nicht pro PC) berechnet wird. Sie kostet 20 US-Dollar und bietet zusätzliche Automatisierungsmöglichkeiten.

Wer der Meinung ist, dass dem Decrapifier die Unterstützung einer Software fehlt, kann die Liste der Crapplications ergänzen. Zum Redaktionsschluss lag dort "Anything bearing the name 'Norton' or 'Symantec'" an erster Stelle. So mancher Administrator wird dem ohne zögern zustimmen.


Rainer Übermut 11. Okt 2008

Erst Windows zu installieren und dann nach den Treibern zu suchen ist vermutlich wirklich...

St. Andrew 06. Okt 2008

OMFG! Andreas, das ist GÖTTLICH GUT! YMMD! ROFL!! elfeins111111!!! XD

fasdfasdf 05. Okt 2008

*lol* natürlich... das Prog macht genau was es soll. Was treibt Leute wie dich...

Andyhater 05. Okt 2008

Adreas Heitmann! Du Schlumpf schon wieder! Aber naja, ich muss zuegeben die Texte waren...

spanther 04. Okt 2008

Richtig weil die Profildaten meist während der Nutzung entstanden sind und es deswegen...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT Manager (m/w)
    Seaarland Shipmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg (Reisebereitschaft)
  2. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)
  3. IT-Security Specialist (m/w)
    Yazaki Europe Limited Zweigniederlassung Köln, Köln
  4. Testspezialist (m/w)
    PENTASYS AG, München und Frankfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 22:07 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 18:09 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Samsung Galaxy Tab 2: 7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung
Samsung Galaxy Tab 2
7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

Samsung hat mit dem Galaxy Tab 2 ein weiteres Android-Tablet vorgestellt. Es ist das erste Tablet von Samsung, auf dem gleich Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich läuft und das den russischen Ortungsdienst Glonass unterstützt.

  1. Ice Cream Sandwich HTC bringt erste Updates auf Android 4.0 erst Ende März
  2. Notizprogramm Microsofts Onenote nun auch für die Android-Plattform
  3. Android-Verbreitung Ice Cream Sandwich und Donut sind gleichauf

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


WOA: Windows 8 für ARM im Detail
WOA
Windows 8 für ARM im Detail

Mit Windows on ARM (WOA) will Microsoft ein neues System mit einer ganz neuen Art von PCs etablieren. Damit Windows 8 auf ARM performant läuft und lange Akkulaufzeiten ermöglicht, musste Microsoft einige Kompromisse machen.

  1. Windows 8 auf ARM Microsoft zeigt Office 15

Zum Artikel