Test: HP 2133 Mininote - Mini-Notebook mit schwacher Via-CPU

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Akkulaufzeit und Gewicht
Akku mit 55 Wh
Akku mit 55 Wh
Die Akkulaufzeit des HP Mini-Note ist dank des 6-Zellen-Akkus mit 55 Wattstunden lang genug zum Arbeiten. Unter Last (3DMark 2001, WLAN, Bluetooth, volle Helligkeit) hält das Mini-Notebook mindestens 2:24 Stunden. Im normalen Betrieb sind es um die 3:50 Stunden (WLAN, BT, Helligkeit auf 2/3). Angesichts des großen Akkus sind das dennoch magere Werte. Dell schafft mit seinem Netbook Werte, die zwischen 2:46 und 3:50 Stunden liegen, obwohl der Akku des Dell-Netbooks deutlich kleiner ist und nur 32 Wattstunden hat.

Die schwache und viel Leistung aufnehmende CPU fordert allerdings auch hier ihren Tribut. Das Anschauen von Videos verringert die Akkulaufzeit sehr viel deutlicher als dies etwa bei einem Atom-Netbook der Fall ist.

Geladen wird der Akku in 1:45 Stunden. Einen fast vollen Ladestand zeigt eine LED am Netzteilanschluss durch ein blaues Licht an, das erlischt, sobald der Akku komplett gefüllt ist. Ist der Akku noch unter 90 Prozent, leuchtet die LED orange. Alternativ können auch vier LEDs am Akku auf Knopfdruck den Ladestand anzeigen.

Akku als Standfuß
Akku als Standfuß
Besonders leicht ist das Mini-Notebook nicht. Zu dem 1,1 kg schweren Gerät kommt ein 335-Gramm-Akku sowie - sofern die Gefahr besteht, dass der Akku unterwegs aufgeladen werden muss - noch ein 400 Gramm schweres 65-Watt-Netzteil. Der Anwender schleppt also schlimmstenfalls 1,8 kg. Sonys Vaio Z, immerhin ein 13,1-Zoll-Notebook mit Core 2 Duo, wiegt samt Netzteil ähnlich viel, kostet den Anwender aber auch fast das Dreifache.

Durch das hohe Gesamtgewicht ist auch der Akku in bestimmten Situationen sehr unangenehm. Wer das Notebook auf dem Schoß hat und nur kurze Hosen trägt, wird den Sechs-Zellen-Akku schnell spüren. Die Kanten sind nicht abgerundet und drücken so auf die Beine, was nach einiger Zeit schmerzhaft sein kann. Im Sommer ist das Gerät aufgrund des schlechten Displays, der Hitzeentwicklung und des kantigen Akkus gleich mehrfach ungeeignet.

HPs 2133 Mini-Note ist bereits verfügbar. Die kleinste Version mit Linux, 3-Zellen-Akku, 512 MByte RAM und 1,2-GHz-CPU gibt es ab etwa 380 Euro. Die getestete Version mit Windows Vista Business, 1,6 GHz C7-M, 2 GByte RAM sowie 6-Zellen-Akku kostet etwa 580 Euro.

Fazit:
Würde in dem HP Mini-Note nicht die sehr langsame C7-M-CPU von Via stecken, wäre das Notebook eine tolle Anschaffung. Die Fertigung ist hervorragend, die Tastatur zusammen mit dem Touchpad besser als bei jedem anderen Netbook. Dank des hochaufgelösten Bildschirms und der guten Lautsprecher lässt sich das Gerät auch in der Freizeit gut nutzen. Die Freude wird allerdings durch die Rechenwerke getrübt. So empfiehlt sich HPs Mini-Note nur, wenn tatsächlich kaum Rechenleistung benötigt wird, etwa als reiner Schreibmaschinenersatz. Im Internet meidet der Anwender eines Mini-Notes lieber alles, was mit Flash zu tun hat. Alle anderen hoffen auf einen Nachfolger, der vielleicht mit Vias Nano ausgestattet sein wird.

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spanther 03. Okt 2008

Du hast Gewonnen :P hab da nix entgegenzusetzen ^^ Aber kann ja auch nicht jeder...

default 03. Okt 2008

Ich wünsche dir viel Spaß beim BGA löten. ;) Die CPU ist fest aufgelötet.

default 03. Okt 2008

Ja, was denn? Den halb so großen Akku in der Standardvariante (3 Zellen) im Vergleich zu...

spanther 03. Okt 2008

Ja du musst aber kapieren dass soetwas albern ist. Du kannst nicht auf eine Komponente...

default 02. Okt 2008

Ich spreche eigentlich von der CPU alleine. Dachte das sei klar... Gerade das HP 2133...

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Bye-bye, einundzwanzig dreidrei?

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HP 2133 Mini Notebook von Hewlett Packard im Test



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