Börsenverein: E-Books unterliegen der Buchpreisbindung

Stellungnahme des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zum Status von E-Books

Elektronische Bücher, sogenannte E-Books, haben den gleichen Status wie gedruckte und unterliegen deshalb der Preisbindung. Diese Auffassung vertritt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Der Verband will die Preisbindung "im Zweifelsfall" vor Gericht durchsetzen.

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Sind elektronische Bücher das Gleiche wie gedruckte? Ja, sagt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in einer aktuellen Stellungnahme. Zur Begründung seiner Auffassung zitiert der Interessensverband der deutschen Buchbranche aus dem Buchpreisbindungsgesetz. Danach gelten auch "Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren" als Bücher.

Deshalb, so der Verein, unterliegen E-Books, "die einem gedruckten Buch im Wesentlichen entsprechen", auch wenn "keine vollständige Identität der Inhalte" bestehe, der Buchpreisbindung. Darunter fallen Bücher, die komplett als Download oder auf einem Datenträger angeboten werden. Ausnahmen bilden hingegen einzeln verkaufte Kapitel eines Buches sowie "Zugriffsberechtigungen auf Onlinedatenbanken, Mehrfachnutzungen von Inhalten in Netzwerken und die Onlinenutzung von vernetztem Content". Diese seien nicht preisgebunden.

"Ohne Preisbindung könnten im Markt für E-Bücher oligopolistische oder gar monopolistische Strukturen entstehen, die sich auf die Vielfältigkeit und Verfügbarkeit des Angebots gedruckter Bücher auswirken würden", begründet der Verband seinen Einsatz für die Buchpreisbindung und kündigte an, diese auch gerichtlich durchzusetzen, wenn die Anbieter von E-Books sich nicht an gebundene Preise halten sollten.

"E-Books sind eine große Chance für den Buchmarkt, denn sie erweitern das Spektrum der Lese- und Arbeitsmöglichkeiten mit Büchern", erklärte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. "Deshalb ist es wichtig, den Umgang mit elektronischen Inhalten klar zu definieren."


Eescher 24. Apr 2009

DAS ist doch das allerbeste Argument GEGEN eine Buchpreisbindung im E-Book Bereich...

Django79 20. Okt 2008

"Gehobene" Literatur ist falsch. Es geht nur um "populäre" und um "nicht populäre...

Django79 20. Okt 2008

Der Wikipedia-Artikel polarisiert so sehr, dass die tatsächliche Situation verschleiert...

Zweifelsfrei 09. Okt 2008

(mehrfach)SCNR! ...und die MATRIX hat offensichtlich einen FEHLER!!! XD

Captain 07. Okt 2008

Es wird immer gehobene Literatur geben zum entsprechenden Preis, weil es Kundschaft...

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IT-weblog / 30. Sep 2008

Buchpreisbindung für PDFs?



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