Microsoft und Nokia unterstützen jQuery

Freie JavaScript-Bibliothek wird Bestandteil von Visual Studio

Microsoft und Nokia unterstützen die freie JavaScript-Bibliothek jQuery und integrieren sie in ihre offizielle Entwicklungsplattformen. Die komprimiert nur 15 KByte große Bibliothek vereinfacht vor allem die Manipulation von HTML-Elementen und die Verarbeitung von Ereignissen in JavaScript.

Anzeige

Sowohl Microsoft als auch Nokia werden jQuery nicht nur für eigene Entwicklungen einsetzen, sondern die Bibliothek auch in ihre Entwicklungsplattformen integrieren und somit ihren Entwicklern zur Verfügung stellen. Microsoft betont, der Code von jQuery werde unverändert genutzt.

Künftig wird Microsofts Visual Studio mit jQuery ausgeliefert, einschließlich der Intellisense-Hinweise von jQuery. Ein entsprechendes Downloadpaket soll bereits in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Zudem soll jQuery mit ASP.NET MVC ausgeliefert und standardmäßig in neue Projekte integriert werden.

Nokia will jQuery nutzen, um Applikationen für seine auf WebKit basierende Web-Run-Time zu entwickeln. Damit wird jQuery seinen Weg auf alle Nokia-Telefone finden, die mit der Web-Run-Time ausgestattet sind. Nokia selbst wird seine Applikationen, beispielsweise zur Kartendarstellung, auf jQuery umstellen.

Darüber hinaus wollen sich beide Unternehmen aktiv an der Weiterentwicklung der Bibliothek beteiligen. Sie wurde einst von Mozilla-Entwickler John Resig ins Leben gerufen, der ihre Entwicklung auch heute noch leitet. Sie ist Teil der Testumgebungen von Mozilla und Opera. Mit der Unterstützung von Microsoft und Nokia werden auch diese die Bibliothek sicher in ihre Testumgebungen aufnehmen. Das dürfte dafür sorgen, dass jQuery auch künftig in den entsprechenden Browsern funktioniert.

Die Bibliothek wird unter anderem von Google, Intel, IBM, Intuit und Reuters eingesetzt. Sie erlaubt es, HTML-Elemente mit wenigen Codezeilen zu verändern und über ein Selector-API nach HTML-Elementen zu suchen und diese mit Kommandos zu versehen. Dabei können einzelne Kommandos miteinander verkettet und die Ausgabe eines Kommandos als Eingabe für ein weiteres genutzt werden. Zudem verfügt jQuery über einige eingebaute Animationen, die als Kommandos genutzt werden können.

Die JavaScript-Bibliothek jQuery steht sowohl unter der GPL als auch unter der MIT-Lizenz und kann unter jquery.com heruntergeladen werden.


titrat 29. Sep 2008

jQuery ist noch nicht so riesengroß, trotzdem aber elegant und leistungsffähig. Kann man...

addydaddy 29. Sep 2008

Wenn zwei grosse Konzerne, die beide ihre besten Tagen schon hinter sich haben, sich...

DanielRevox 29. Sep 2008

Ja stimmt ... muss man echt mal loswerden. Das ist ne gute Entscheidung (gerade von...

Dazmogan 29. Sep 2008

Ich nutze jQuery schon lang und möchte es nicht mehr missen. Allerdings verstehe ich...

Peter Iwanowitsch 29. Sep 2008

Endlich haben wir mal wieder ein Framework, was auch ohne Probleme von Microsoft...

Kommentieren


Der Vock / 13. Mai 2009

jQuery sehr beliebt



Anzeige
  1. JAVA-Entwickler/in
    über Schlagheck Radtke Oldiges Executive Consultants GmbH, Süddeutschland
  2. Oracle Datenbankentwickler (m/w)
    ckc ag, Region Braunschweig
  3. Software Engineer (m/w)
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  4. Senior Web Developer (m/w)
    Zieltraffic AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Linux-Handbuch

    Umfassendes Nachschlagewerk als Openbook erhältlich


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  3. Kommentare: 186 | letzter Beitrag 15:40 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 97 | letzter Beitrag 16:24 Uhr

Mehr


  1. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  2. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  3. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  4. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  5. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  6. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße

  7. Proview Technology

    Ausfuhrverbot soll Apple von iPad-Herstellern abschneiden

  8. HTC Velocity 4G

    Android-Smartphone mit LTE und 4,5-Zoll-Touchscreen

  9. Farmville & Co.

    Patentklage gegen Zynga

  10. Document Foundation

    Libreoffice 3.5 ist fertig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bing, Blekko, Duck Duck Go: Googeln ohne Google?
Bing, Blekko, Duck Duck Go
Googeln ohne Google?

Die überarbeitete Version der Google-Suche "Search, plus Your World" hat heftige Debatten ausgelöst. Vor allem der Datenschutz steht mal wieder im Vordergrund der Kritik. "Geht es eigentlich auch ohne Google?", fragen sich daher viele Nutzer. Der Blogger Marcel Weiß hat es 18 Monate lang getestet.

  1. "Focus on the User" Facebook und Twitter zeigen Google, wie soziale Suche geht
  2. Neuer Algorithmus Google straft Seiten mit zu viel Werbung ab
  3. Theseus-Projekt Quote soll die erste Zitate-Suchmaschine Deutschlands werden

Samsung Galaxy Tab 2: 7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung
Samsung Galaxy Tab 2
7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

Samsung hat mit dem Galaxy Tab 2 ein weiteres Android-Tablet vorgestellt. Es ist das erste Tablet von Samsung, auf dem gleich Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich läuft und das den russischen Ortungsdienst Glonass unterstützt.

  1. Ice Cream Sandwich HTC bringt erste Updates auf Android 4.0 erst Ende März
  2. Notizprogramm Microsofts Onenote nun auch für die Android-Plattform
  3. Android-Verbreitung Ice Cream Sandwich und Donut sind gleichauf

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


Zum Artikel