DDoS-Attacken gegen myanmarische Exilwebsites

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The Irrawaddy konnte nach eigenen Angaben Samstag den Mirrorserver Irrawaddymedia.com aufsetzen. Die Hauptseite Irrawaddy.org sei am Montag wieder ans Netz gegangen.

Die DVB hingegen meldete am Montag, dass das Angebot wegen einer "schweren Distributed-Denial-of-Service-Attacke" seit dem 17. September 2008 nicht erreichbar sei. "Der Zugang zu der Site wird in den nächsten Tagen nur sporadisch möglich sein, während wir versuchen, mit dem Problem fertig zu werden."

The Irrawaddy fürchtet offensichtlich weitere Attacken in der nahen Zukunft. Man richte weitere Mirrorserver ein, um für künftige Attacken gerüstet zu sein, berichtet Irrawaddy-Büroleiter Win Thu. Für ihn scheint klar, wer der Urheber der Attacken ist: "Wenn die burmesische Militärregierung gut ausgebildete Computerfachleute hat, dann könnten die Exilmedien wieder angegriffen werden, denn es kostet nicht viel, solche Attacken durchzuführen."

Die Angebote wurden verschiedentlich attackiert. So berichtet DVB von DDoS-Angriffen im Juli 2008. Ebenso Mizzima, das dieses Mal nicht angegriffen wurde. Irrawaddy wurde während der Demonstrationen im Jahr 2007 mit einem Trojaner infiziert. Eine konzertierte Aktion hat es zuvor offensichtlich noch nicht gegeben.

Internet und Telekommunikation in Myanmar sind praktisch vollständig unter der Kontrolle der Regierung: Der Provider Info-tech gehört dem Regierungsunternehmen Myanmar Post and Telecommunications (MPT). Konkurrent Myanmar Teleport (MMT) hieß früher Bagan Cybertech und war das Privatunternehmen des Sohns des ehemaligen Premierministers General Khin Nyunt. Nach dem Sturz des Generals wurde der Provider ebenfalls MPT unterstellt. MPT kontrolliert den einzigen Glasfaserzugang des Landes.

Im Juli 2008 war mit Hanthawaddy National Gateway ein dritter Player hinzugekommen. Doch auch der dürfte kaum für freie Kommunikation sorgen: Laut Irrawaddy bietet Hanthawaddy derzeit seine Dienste nur dem Militär an. Einer der Repräsentanten des Unternehmens sei einer der reichsten Geschäftsleute des Landes, der als Vertrauter der Machthaber gilt.

 DDoS-Attacken gegen myanmarische Exilwebsites

byti 23. Sep 2008

Der Witz is ja, das die Profis ohne Probleme Ausweise anfertigen können die nur ein...

Zack 23. Sep 2008

nö .. musste da nie was hinterlegen oder meinen pass vorzeigen und die vietnamesen...

Müde_bin 22. Sep 2008

Eigentlich solltest du der Regierung dankbar sein. Dient alles der Terrorbekämpfung O.o...

Tetsunosuke 22. Sep 2008

*lol* Also den Betreibern der Internatcafés, die ich so kenne (Berlin), würde ich meine...

Lady Oscar 22. Sep 2008

"Zudem würden Internetcafés in Rangun, [...] verstärkt von den Behörden überwacht. Ein...

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