SquirrelFish Extreme - schneller als Googles V8

Webkit-Team stellt weiterentwickelte JavaScript-Engine vor

Schneller als SquirrelFish, TraceMonkey und auch Googles V8 ist die neue JavaScript-Engine des Webkit-Teams. Sie trägt den Namen SquirrelFish Extreme, kurz SFX. Neue und altebekannte Konzepte und Ideen, die die JavaScript-Ausführung erheblich beschleunigen, wurden umgesetzt.

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In SquirrelFish Extreme sind im Kern vier Ansätze verwirklicht, die für die deutlich schnellere JavaScript-Ausführung sorgen: Bytecode-Optimierungen, polymorphes Inline Caching, ein schlanker "context threaded" JIT-Compiler und eine neue Implementierung regulärer Ausdrücke, die von der neuen JIT-Infrastruktur Gebrauch macht. Allein die Nutzung der JIT-Infrastruktur für reguläre Ausdrücke soll diese rund fünfmal schneller machen, was sich im Benchmark SunSpider niederschlägt, der viele Tests in diesem Bereich beinhaltet. Derzeit läuft die JIT-Implementierung allerdings nur auf x86-Prozessoren im 32-Bit-Modus. Künftig sollen aber weitere CPU-Architekturen unterstützt werden.

In einem kurzen Test von Golem.de zeigte SquirrelFish Extreme, dass die JavaScript-Engine schnell ist, auch wenn sie nicht in allen Benchmarks die Spitzenposition einnehmen konnte. Benötigte Safari 3.1.2 auf unserem Testsystem unter Windows Vista für den SunSpider-Benchmark des Webkit-Teams 2.553,2 ms, war Webkit mit SquirrelFish Extreme bereits nach 862,0 ms fertig. Damit war SFX auch schneller als Googles Chrome (1.177,6 ms) und Firefox mit aktivierten TraceMonkey (1.027,4 ms) in einer Entwicklerversion vom 18. September 2008.

Browser SunSpider V8-Benchmark Dromaeo
Webkit SFX 862,0 ms 1.351 3.340,6 ms
Safari 3.1.2 2.553,2 ms 263 4.857,8 ms
Chrome V8 1.177,6 ms 2.709 4.272,0 ms
Firefox TM Nightly 1.027,4 ms 3.770,2 ms

Ähnliche Ergebnisse liefert der Benchmark Dromaeo von Mozilla-Entwickler John Resig: Webkit mit SFX benötigte 3.340,6 ms, gefolgt von Firefox mit TraceMonkey mit 3.770,20 ms und Chrome mit V8, der 4.272,0 ms für die Tests benötigte. Safari 3.1.2 ließ sich 4.857,8 ms Zeit.

In Googles V8-Benchmark hat hingegen Chrome mit V8 weiterhin die Nase vorn und erzielt 2.709 Punkte, SquirrelFish Extreme zeigt aber im Vergleich zu Safari 3.1.2 auch hier, dass sich im Bereich JavaScript derzeit viel tut. Während Safari nur 263 Punkte erreicht, liegt SquirrelFish Extreme bei 1.351 Punkten. Die getestete Entwicklerversion von Firefox mit TraceMonkey lief im V8-Benchmark nicht sauber durch, was bei einem solchen Nightly-Build durchaus vorkommen kann.

In der aktuellen Entwicklerversion soll SquirrelFish Extreme noch einiges Potenzial für weitere Geschwindigkeitssteigerungen bereithalten. Ausprobieren lässt sich SquirrelFish Extreme mit einem aktuellen Nightly-Build von Webkit.


titrat 09. Feb 2009

Gerade dieses Beispiel ist Unsinn, denn dabei spielt die JS-Geschwindigkeit fast keine...

titrat 09. Feb 2009

Wo steht das? Sooo schnell ist der aktuelle Firefox auch nicht, wie man sieht. Abgesehen...

Schoko-kusch 05. Feb 2009

"instantan" ist das das neue Schokopulver von Suchard? oder gibt es ein neues Land am...

xlxp.de 05. Feb 2009

google.com oder auch facebook setzten schon heute auf JS/AJAX-durchtränkte clients mit on...

GodsBoss 07. Okt 2008

M.E. gibt es bei JavaScript mehrere Vorurteile: - Die Unmenge an wirklich grausigem...

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Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik - der Technik Podcast / 08. Okt 2008

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Freak-und-Informatiker / 19. Sep 2008

Wer braucht eine IDE im Browser?



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