Anzeige

LHC: Teilchenbeschleuniger hat Startschwierigkeiten

Hackerattacke und Ausfall im Kühlsystem

Der vergangene Woche in Betrieb genommene neue Teilchenbeschleuniger des CERN, der Large Hadron Collider (LHC), hat offensichtlich Startschwierigkeiten: Erst drangen Hacker in die Website von einem der Experimente ein, dann fiel das Kühlsystem aus und legte den LHC lahm. Durch den Ausfall verzögern sich die ersten Testkollisionen.

Anzeige

Ausgefallen: Kühlsystem
Ausgefallen: Kühlsystem
"Die Protonen stehen still", titelt die Onlineausgabe der Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Ein Defekt im elektrischen System hatte das Kühlsystem und damit den ganzen Large Hadron Collider (LHC) lahmgelegt. Denn um die Protonenstrahlen durch die 27 Kilometer lange Röhre zu schicken, bedarf es Temperaturen knapp über dem absoluten Nullpunkt.

Wie die Genfer Tageszeitung "Tribune de Genève" berichtet, ist die Panne bereits am Wochenende aufgetreten. Django Manglunki, ein Ingenieur des CERN, bestätigte gegenüber der Zeitung die Panne. Allerdings liefen die Reparaturen auf Hochtouren. Sie hofften, den Beschleuniger bis Donnerstag oder Freitag wieder in Betrieb nehmen zu können, so Manglunki.

Protonenkollision
Protonenkollision
Offensichtlich konnten die Probleme sogar schon früher behoben werden. Wie die britische Tageszeitung "Times" meldet, ist es CERN-Wissenschaftlern gelungen, das Kühlsystem wieder in Betrieb zu nehmen. Sie hoffen nun, Anfang der kommenden Woche die ersten Protonenstrahlen zusammenstoßen zu lassen. Ursprünglich sollte das bereits in dieser Woche geschehen. Beim Start des LHC am 10. September 2008 hatten die Wissenschaftler nur einen Protonenstrahl durch den Beschleuniger geschickt.

Bei den für nächste Woche geplanten Kollisionen handelt es sich erst um Tests, bei denen nur wenig Energie frei wird. Die Wissenschaftler rechnen mit etwa 0,45 Tera-Elektronenvolt (TeV). Solche Energien treten auch in bisherigen Teilchenbeschleunigern auf. Später sollen bei der Kollision von zwei Protonen bis zu 14 Tera-Elektronenvolt (TeV) frei werden.

CMS: Website gehackt
CMS: Website gehackt
Der Ausfall des Kühlsystems ist nicht die erste Panne am LHC. Noch während die ersten Protonen durch den LHC kreisten, brachen Hacker laut einem Bericht der Tageszeitung "Daily Telegraph" in die Website des Compact Muon Solenoid (CMS) ein und veränderten sie. Schaden soll die Gruppe, die sich selbst "Griechisches Sicherheitsteam" nennt, dabei kaum angerichtet haben.

Sie hinterließen lediglich eine Nachricht in griechischer Sprache, in der sie die Sicherheitsspezialisten verspotteten. "Wir ziehen euch die Hosen runter, weil wir nicht sehen wollen, wie ihr nackt herumlauft und nach einem Versteck sucht, wenn die Panik kommt." Die Seite des CMS, cmsmon.cern.ch, wurde in Folge des Angriffs vom Netz genommen.


eye home zur Startseite
:-) 20. Sep 2008

Vielleicht ist ja -e^2 * R * f * mü_0 * epsilon_0 das gesuchte Teilchen. Es ist...

Baldur Gscheidle 20. Sep 2008

Re. an D. Wette verloren? Kein 'Gottesteilchen' in Sicht (aus science ORF Das...

Erkennender 20. Sep 2008

Gottesteilchen? Ich wette mit Dir, das hat so kein Wissenschaftler dieses Projekts...

Baldur Gscheidle 20. Sep 2008

Ja, hier soll das Gottesteilchen gesucht werden - und dann eine Panne nach der anderen...

Ferdinand d. S. 20. Sep 2008

...das "'" kann, muss aber nicht gesetzt werden- Duden 2006; K 16, 2 a) Allet klar? ;)

Kommentieren


Ralphs Piratenblog / 19. Sep 2008

Verschiedene Dinge / 19. Sep 2008



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) Fahrzeugdiagnose After-Sales
    Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart
  2. Graduate Research Assistant (m/w) at the Chair of Digital Libraries and Web Information Systems
    Universität Passau, Passau
  3. Wirtschaftsinformatiker / Organisationsprogrammierer (m/w)
    Ortlieb Sportartikel GmbH, Heilsbronn bei Ansbach
  4. Software-Spezialist / Architekt (m/w) .NET-Framework
    GALERIA Kaufhof GmbH, Köln

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Lede Project

    OpenWRT-Kernentwickler starten eigenen Fork

  2. Tim Höttges

    Telekom-Chef nennt Frage nach FTTH "sinnfrei"

  3. VR

    Wir haben eine Küche in New York

  4. Smart Home

    Devolo stellt drei neue Bausteine für Home Control vor

  5. Dawn of War 3

    Strategie mit Space Marines und Orks

  6. Snapchat

    Wir kommen in Frieden

  7. Mobilfunk

    Tchibo Mobil mit neuen Smartphone-Tarifen

  8. Festnetz

    Investitionen der Deutschen Telekom ins Netz sinken

  9. Imagetragick-Bug

    Sicherheitslücke in Imagemagick bedroht viele Server

  10. Kooperation vereinbart

    Fiat Chrysler baut 100 autonome Minivans für Google



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snowden: Natural Born Knüller
Snowden
Natural Born Knüller
  1. IT-Planungsrat Hardware darf keine "schadenstiftende Software" haben
  2. Biere 2 Telekom steckt dreistelligen Millionenbetrag in Rechencenter
  3. Spionage Regierung schaut US-Auftragsfirmen genauer auf die Finger

Das Flüstern der Alten Götter im Test: Düstere Evolution
Das Flüstern der Alten Götter im Test
Düstere Evolution
  1. E-Sports ESL schließt Team Youporn aus
  2. Blizzard Hearthstone-Cheat-Tools verteilen Malware

PGP im Parlament: Warum mein Abgeordneter keine PGP-Mail öffnen kann
PGP im Parlament
Warum mein Abgeordneter keine PGP-Mail öffnen kann

  1. Re: Unprofesionell

    Trollversteher | 13:42

  2. Re: Necrons !

    D43 | 13:41

  3. Re: Bei E-Autos zählt die Reichweite

    TTX | 13:41

  4. Re: Telekom ignorieren

    sofries | 13:41

  5. Re: Warum keine Oculus?

    Achranon | 13:40


  1. 13:18

  2. 12:48

  3. 12:06

  4. 11:42

  5. 11:06

  6. 11:05

  7. 10:57

  8. 10:53


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel