Test: Dell Inspiron Mini 910 - lüfterloses 8,9-Zoll-Netbook
Großes Touchpad

Inspiron Mini 910
Trotz des kleinen Gehäuses konnte Dell den Akku so platzieren, dass er sich einfach entfernen lässt. Auch das Trackpad nutzt den zusätzlichen Raum. Bei dem 72 x 34 mm großen Mausersatz schafft es Dell, die zwei Tasten in annehmbarer Größe unter dem Trackpad zu setzen. Das Trackpad des Medion Akoya Mini und MSI Wind U100 ist mit 50 x 28 mm deutlich kleiner, obwohl Dells Netbook kleiner ist als die beiden Konkurrenten.
Ein Teil der Trackpadfläche unten und rechts nutzt Dell zudem als Scrollbereich, der sich in der effektiven Breite von schmal über normal bis hin zu breit einstellen lässt. Der Treiber erkennt zuverlässig, wenn der Finger in den Seitenbereich fährt, so dass für Mausbewegungen die gesamte Fläche zur Verfügung steht. Das Scrollen wird ausgelöst, wenn im Seitenbereich der Finger entsprechend bewegt wird. Wer Scrollen mit dem Touchpad nicht mag, kann dies auch abschalten. Der Treiber des Touchpads entspricht denen großer Dell-Notebooks.
Auf eine Tastenwippe wie etwa bei MSIs Wind oder Medions Akoya Mini verzichtet Dell glücklicherweise. Bei den 10-Zoll-Konkurrenten ist das Drücken beider Maustasten nur schwer möglich. Werden bei dem Inspiron Mini beide Tasten gedrückt, entspricht das der mittleren Maustaste, die freies Scrollen in der Voreinstellung erlaubt. Die Tasten neigen zu einem leichten Wackeln, was gewöhnungsbedürftig ist, aber keine negativen Auswirkungen bei der Benutzung hat.
Multimedia-Komponenten
Zwei Lautsprecher sitzen unterhalb des Displays und schallen dadurch direkt in Richtung Anwender. Das müssen sie auch, denn die kleinen Lautsprecher sind leider recht leise. Der Open-Source-Film Big Buck Bunny ist selbst bei ruhiger Umgebung kaum genießbar. Wer mit dem Mini-Dell unterwegs ist, sollte also immer Kopfhörer dabeihaben. Der Klang ist für ein Netbook gut und die Sprache verständlich. Eine gute Basswiedergabe sollte der Anwender von den Lautsprechern allerdings nicht erwarten.
Über dem Display befindet sich außerdem eine 1,3-Megapixel-Kamera. Dell legt auch Software bei, die mit der Webcam genutzt werden kann. Mit dem Mikrofoneingang und angeschlossenem Mikrofon kann der Anwender Videochats führen.
Beim Aufwachen aus dem Stand-by- (S3) oder Hibernate-Modus (S4) machte die Kamerasoftware ab und zu Probleme und beschwerte sich über eine fehlende Internetverbindung. Außerdem startete der Kameramanager die Kamera manchmal kurz nach dem Booten, was er eigentlich nicht sollte. Ein Bild ist dann aber nicht zu sehen. Wer dem nicht traut, wirft die Kamerasoftware am besten aus dem Autostart. Dann startet der Rechner auch etwas schneller.






Am besten dort, wo es sowieso hingehoert - in die Tonne!!!!
vollkommener schwachsinn bitte ... in welcher welt lebst du ? natürlich kann ein...
Damit nicht offensichtlich wird, wieviel man für das mitgelieferte Windows bezahlt.
geh zurück nach redmond, niemand braucht windows auf netbooks.
weil XP Ressourcen schont?
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