Test: Dell Inspiron Mini 910 - lüfterloses 8,9-Zoll-Netbook
Tastatur mit Mut zur Lücke

Inspiron Mini
Die Tastatur geht einige Kompromisse ein, was typisch für Netbooks ist. Da das Display nur 8,9 Zoll in der Diagonale misst, bleibt für eine normale Tastatur kein Platz. Zudem nimmt der Rahmen mehr Raum ein als bei anderen Mini-Rechnern. Die meisten Tasten sind 14 mm breit und hoch. Nach einer Eingewöhnungszeit tippt es sich auf der kleinen Tastatur ganz gut. An die Tastatur eines 12-Zoll-Notebooks kommt sie allerdings nicht heran. Zehn-Finger-Schreiber arbeiten mit größeren Notebooks natürlich besser. Nicht zuletzt wegen einiger Tasten, die nur 11 mm breit sind - dazu gehören einige Satzzeichen und einige Umlaute. Dell hat sich entschieden, auch die rechte Umschalttaste sehr schmal zu gestalten, sie zu treffen ist nicht einfach. Die rechte Rückstelltaste könnte auch etwas größer sein. Die Entfernen-Taste liegt bei Dells Netbook dafür in voller Breite direkt neben den Cursor-Tasten, was recht praktisch ist.

Inspiron Mini
Insgesamt wirkt das Tastaturlayout durchdachter als etwa bei MSIs Wind oder Medions Akoya Mini. Dort sind zwar die Haupttasten mit 17,5 mm auch für Vielschreiber geeignet, doch einzelne Satzzeichen und die Cursor-Tasten sind nur 9 mm breit. Ein Kompromiss, der für eine breitere Umschalttaste notwendig war.
Wenn es Dell noch gelingen würde, die gesamte Breite des Netbooks für die Tastatur zu verwenden, dürfte diese mit zum Besten gehören, was es im 9-Zoll-Bereich gibt. Etwas unangenehm ist jedoch, dass einige wenige Tasten unseres Testexemplars kurzzeitig hängen bleiben, wenn sie zu fest gedrückt werden. Dies war bei der Fn-Taste und der rechten Alt-Taste der Fall. Auswirkungen auf das Tippen hat dies nicht, da die Tasten zum einen selten benutzt werden und zum anderen schnell wieder zurückfedern. Begleitet wird das Zurückfedern von einem Klickgeräusch. Die Tastatur könnte in den unteren Ecken stabiler sein, da sie dort bei festem Druck ein wenig nachgibt.
Eine weitere Auffälligkeit ist, dass es keine Reihe für Funktionstasten gibt. Braucht der Anwender die Tasten F1 bis F10, müssen sie über eine Tastenkombination aus der dritten Tastenreihe (a, s, d, f bis ö) in Verbindung mit Fn aufgerufen werden. Die Tasten F11 und F12 fehlen ganz, so dass sich darüber keine Befehle aufrufen lassen. Kompliziertere Tastenkombinationen wie etwa Shift+Alt+F9 (Prüfen von Archiven im Programm Total Commander) müssen durch Drücken der Tasten Shift, Alt, Fn und L ausgelöst werden. Dies gelingt erst nach einiger Bedenkzeit. Ein Netbook ist allerdings kaum für Arbeiten gedacht, die komplizierte Tastenkombinationen erfordern. Wer seine Anwendungen auf anderen PCs gut kennt, muss sich aber deutlich umstellen.
Die möglichen Tastenkombinationen stehen in einem Support-Dokument von Dell. Dieses bezieht sich jedoch auf die US-Tastatur. Fn-Tastenkombinationen für geschweifte Klammern und anderen Tasten sind beim deutschen Modell nicht notwendig, da dieses eine Alt-Gr-Taste besitzt. Den Nachteilen stehen aber auch deutliche Vorteile gegenüber, die sich beim Akku und dem Touchpad zeigen.






Am besten dort, wo es sowieso hingehoert - in die Tonne!!!!
vollkommener schwachsinn bitte ... in welcher welt lebst du ? natürlich kann ein...
Damit nicht offensichtlich wird, wieviel man für das mitgelieferte Windows bezahlt.
geh zurück nach redmond, niemand braucht windows auf netbooks.
weil XP Ressourcen schont?
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