Test: Dell Inspiron Mini 910 - lüfterloses 8,9-Zoll-Netbook

Anzeige

Konstruktion und Tastatur
Inspiron Mini
Inspiron Mini
Das Netbook fällt kaum auf, nicht nur wegen der Grundfläche von 23 x 17 cm, der Höhe von etwa 32 mm und dem dezenten Schwarz, sondern auch wegen der fehlenden Geräuschkulisse. Das liegt daran, dass es keinen Lüfter und keine Festplatte gibt. Als Festspeicher dient eine SSD, die ohne bewegliche Teile auskommt und wenig Wärme erzeugt. Übermäßig warm wird das gesamte Gerät trotz fehlenden Lüfters nicht. Selbst während der Benchmarks war das Inspiron Mini jederzeit von unten nur handwarm. Dell selbst gibt an, dass sich der Hersteller am original Intel-Design orientiert hat. Dies sieht keinen Lüfter vor. Ein sogenanntes "inverted Motherboard Design", bei dem die Hauptplatine um 180 Grad gedreht wird, soll ebenfalls die geringe Wärmeentwicklung begünstigen.

Für die Handhabung ist das Fehlen von Lüfter und Festplatte angenehm: Die Gefahr eines ausfallenden Ventilators durch defekte Kugellager existiert nicht und dank SSD sollte das kleine Netbook auch Stürze überstehen. Das haben wir allerdings nicht ausprobiert, denn der Deckel glänzt und dürfte Kratzer nicht unbedingt verzeihen. Natürlich können bei einem Sturz auch andere Komponenten ausfallen oder gar zerbrechen. Staubige Umgebungen oder das Kinderzimmer sollten dem Netbook aber nicht viel anhaben können.

Inspiron Mini
Inspiron Mini
Der Deckel schließt fest, da das Gelenk etwas schwergängig ist. Eine Displayverriegelung gibt es nicht. Das Öffnen erfordert mehr Kraft als bei anderen Netbooks. Dank SSD ist es unproblematisch, wenn das Notebook beim Öffnen mal verrutscht. Die Displayrückseite drückt sich deutlich weniger durch als etwa beim MSI Wind. Insgesamt ist das Netbook stabil gebaut und macht einen wertigen Eindruck. Einzig der Deckel könnte einige Anwender stören, denn er zieht Fingerabdrücke ebenso an wie das spiegelnde Display.

Für Statusanzeigen stehen drei LEDs zur Verfügung. Eine zeigt den Status der Webcam an, eine leuchtet weiß, wenn das Netbook läuft oder den Akku auflädt. Bei eingeschaltetem Gerät ist der Ladezustand nur über eine Anzeige in Windows erkennbar, am Gerät selbst gibt es keine Information. Eine LED warnt orange blinkend vor niedrigem Akkustand, allerdings erst ab einem Wert von etwa zehn Prozent. LEDs für die Feststelltaste gibt es nicht, auf dem Desktop zeigt lediglich ein Hinweis den derzeitigen Status an, der recht schnell wieder verschwindet. Auch eine LED für die Anzeige der Speicheraktivitäten der SSD fehlt.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9
  10. 10
  11. 11

JRG 20. Mär 2009

Am besten dort, wo es sowieso hingehoert - in die Tonne!!!!

basslinegenerator 18. Nov 2008

vollkommener schwachsinn bitte ... in welcher welt lebst du ? natürlich kann ein...

Nath 23. Sep 2008

Damit nicht offensichtlich wird, wieviel man für das mitgelieferte Windows bezahlt.

Jan2050 23. Sep 2008

geh zurück nach redmond, niemand braucht windows auf netbooks.

Captain 22. Sep 2008

weil XP Ressourcen schont?

Kommentieren


Willi Maltzahn / 20. Sep 2008

Dell Inspiron Mini 910

Mini Notebook Laptop Beamer Infos-News / 19. Sep 2008

Testbericht Dell Inspiron 9

zahlenzerkleinerer / 19. Sep 2008

Dell Inspiron Mini 910

Technik Blog und deren News / 18. Sep 2008

Netbooks überall



Anzeige
  1. IT-Security Specialist (m/w)
    Yazaki Europe Limited Zweigniederlassung Köln, Köln
  2. Software Engineer (m/w)
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  3. Softwareentwickler Java (m/w)
    Payment Network AG, Wetzlar bei Frankfurt
  4. Teamleiter (m/w) für die Entwicklung der Programmer Verifikation
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  4. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Adobe

    Photoshop CS6 mit Content-Aware Move

  2. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  3. Lensbaby

    Teleobjektiv mit absichtlicher Unschärfe

  4. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  5. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  6. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  7. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  8. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  9. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  10. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Watchdog: Mozilla visualisiert Wiederverwendung von Passwörtern
Watchdog
Mozilla visualisiert Wiederverwendung von Passwörtern

Die Mozilla Labs haben im Rahmen ihres Projekts Watchdog den "Password Reuse Visualizer" veröffentlicht. Die Firefox-Erweiterung zeigt, welche Passwörter der Nutzer wo und wie oft verwendet.

  1. Open-Source-Lizenzen Mozilla Public License 2.0 erheblich vereinfacht
  2. David Ascher "Trefft das neue Mozilla!"
  3. Chrome-Entwickler Mozilla ist Googles Partner, nicht Googles Konkurrent

Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

Pegatron: Übt Apple Druck auf OEM-Hersteller von Ultrabooks aus?
Pegatron
Übt Apple Druck auf OEM-Hersteller von Ultrabooks aus?

Chinesischen Berichten zufolge gibt die frühere Asus-Tochter Pegatron die Fertigung der Zenbooks ab. Grund soll Druck von Apple sein, das Pegatron mit einem Entzug von iPad-Aufträgen gedroht haben soll.

  1. Wegen Ivy Bridge Die Preise für Ultrabooks fallen
  2. Ultrabook Erste Benchmarks von Intels Ivy Bridge ULV
  3. Trinity AMDs Ultrabook-Erwiderung vielleicht erst im Juni 2012

Zum Artikel