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Jobo bringt GPS-Empfänger für Spiegelreflexkameras

GPS-Modul für den Blitzschuh soll im Oktober 2008 in den Handel kommen

Der deutsche Fotozubehörhersteller Jobo wird auf der diesjährigen Photokina ein GPS-Modul für Spiegelreflexkameras präsentieren. Das Gerät hält fest, an welchem Ort ein Foto aufgenommen wurde. Eine Software schreibt diese Information in die Metadaten des Bildes. Das Modul soll im Oktober 2008 auf den Markt kommen.

photoGPS
photoGPS
Welche Kirche zeigt dieses Foto, welchen Gipfel jenes? Das sind Fragen, die sich Vielfotografierer oft stellen. Geotagging schafft Abhilfe. Doch meist müssen die Fotografen die Bilder mühsam von Hand mit Ortsangaben versehen. Ein GPS-Empfänger von Jobo soll ihnen diese Arbeit abnehmen.

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Das Gerät mit der Bezeichnung photoGPS wird in den Blitzschuh der Kamera gesteckt. In dem Moment, da der Auslöser der Kamera betätigt wird, fragt der Empfänger die Position des Fotografen vom Satelliten ab und speichert sie. Anders als ein konventioneller GPS-Empfänger erfasst das Modul jedoch nur Rohdaten. Das soll Zeit und vor allem Energie sparen. So dauert die Aufnahmezeit laut Jobo nur zwei Zehntel Sekunden. Der Stromverbrauch soll dabei 18 Megajoule pro Bild betragen.

photoGPS
photoGPS
Am heimischen Computer werden diese Rohdaten dann mit einer mitgelieferten Software verarbeitet. Diese fragt zunächst von einem Server die Daten der Satelliten ab, die der GPS-Empfänger zum Zeitpunkt der Aufnahme kontaktiert hat. Daraus errechnet sie dann auf bis zu 10 Meter genau den Ort, an dem das Foto entstanden ist, verspricht der Hersteller. Dabei löst sie die Angaben von Längen- und Breitengraden auch in eine Adresse auf, also in Angaben von Land, Stadt und Straße oder in eine Sehenswürdigkeit. Diese Daten stammen dann vom niederländischen Kartenlieferanten Tele Atlas.

Der photoGPS ist etwa 80 Gramm schwer und 68 x 20 x 43 mm groß. Mit Energie wird das Gerät von einem integrierten Lithium-Polymer-Akku versorgt, zu dessen Laufzeit Jobo allerdings keine Angaben macht. Ein Nachteil ist, dass der Akku im Gerät nur über den Computer per USB-Anschluss aufgeladen werden kann. Wer mit dem photoGPS seine Urlaubsbilder geotaggen möchte, muss demnach sein Notebook mitnehmen. Die Kapazität des internen Speichers des Gerätes bietet laut Hersteller Platz für die Daten von rund 1.000 Aufnahmeorten.

Jobo hatte das Gerät im Februar 2007 erstmals angekündigt und will es nun auf der Photokina Ende September 2008 präsentieren. Es soll ab Oktober 2008 für 159 Euro im Handel erhältlich sein. Zum Lieferumfang gehören ein USB-Kabel sowie Windows-Software für das Geocoding und die Verwaltung der Fotos. Eine Software für MacOS X liegt nicht bei. Jobo will diese bis Ende des Jahres auf den Markt bringen.

Das Unternehmen Geotate, eine Tochter des niederländischen Chipherstellers NXP, hatte im Februar 2008 ein vergleichbares Modul vorgestellt.


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Anton Maltan 17. Okt 2009

Servus, der Antwort kann ich nicht zustimmen. Meiner Meinung findet eine willkürliche...

krtek 23. Jan 2009

Das Bild hat ein Datum und Uhrzeit - und die GPS-Daten auch. D.h. bei gelöschten Bildern...

Onkel 17. Okt 2008

Ja, klasse... Vielleicht kann man damit sogar Leute wiederbeleben. ;o)

graf porno 19. Sep 2008

Also wie kann ich mir das vorstellen? Ich mache ein Foto und das Gerät speichert...

vielknipser 18. Sep 2008

Ich mache so viele Fotos gerade _weil_ ich so gut mit meiner Kamera umgehen kann...


Ansichten eines Sturkopfs / 17. Sep 2008



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