Studie widerspricht Image vom einsamen Spieler

Neue Forschungsergebnisse zeichnen Bild vom sozial engagierten Spieler

Eine unabhängige neue Studie von US-Forschern zeigt: Fast alle männlichen und weiblichen Teenager spielen am Computer. Doch auf ihr Sozialleben oder ihre sonstigen Aktivitäten hat das weniger Auswirkung als bislang oft spekuliert wurde.

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65 Prozent der Teenager spielen zusammen mit anderen im selben Raum (Bild: Pew Trusts)
65 Prozent der Teenager spielen zusammen mit anderen im selben Raum (Bild: Pew Trusts)
Rund 99 Prozent der männlichen und 94 Prozent der weiblichen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren spielen in irgendeiner Form am Computer, so eine neue US-Umfrage von The Pew Charitable Trusts. 65 Prozent der täglichen Spieler sind männlich, 35 Prozent weiblich. 86 Prozent der Befragten spielen auf Konsolen wie der Xbox oder der Playstation, rund 73 Prozent spielen auch oder ausschließlich auf PCs. Ein Großteil der Befragten mag Abwechslung: 80 Prozent mögen fünf oder mehr Genres. Ganz vorne auf der Beliebtheitsliste stehen Rennspiele, gefolgt von Denk- und Sportspielen. Actionspiele tauchen auf Platz 4 auf und die oft kritisierten Onlinerollenspiele finden nur 21 Prozent gut - vorletzter Platz auf der Beliebtheitsskala. Das beliebteste Spiel war Guitar Hero, gefolgt von Halo 3 und Madden NFL.

Besonderes Augenmerk richtet die Studie darauf, in welcher sozialen Konstellation gespielt wird und ob das oft verbreitete Bild vom vereinsamten Spieler zutrifft. Es wird von der Umfrage nicht bestätigt: 65 Prozent der Teenager spielen zusammen mit anderen im selben Raum und 27 Prozent mit Menschen, zu denen sie Kontakt über das Internet halten. Amanda Lenhart, eine der Forscherinnen, führt aus: "Jugendliche, die täglich spielen, sprechen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit per Telefon, schreiben genauso oft E-Mails und verbringen außerhalb der Schule genauso viel Zeit in Gegenwart anderer Menschen, die weniger spielen."

Die Umfrage findet kaum Hinweise darauf, dass Computerspiele ihre Kundschaft von bürgerschaftlichem Engagement abhalten oder unsoziales Verhalten fördern. Jugendliche, die sich in Spieleszenen engagieren, werden sogar überdurchschnittlich oft auch anderweitig aktiv, zum Beispiel in der Politik.

Die Studie basiert auf einer Umfrage unter 1.102 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Durchgeführt wurde sie von Pew Internet Projekt, einem Ableger der unabhängigen amerikanischen Nonprofit-Stiftung The Pew Charitable Trusts.


Spinnenesser 19. Sep 2008

*signed* You saved my day.

Ekelpack 19. Sep 2008

Hat man sich nicht in erster Linie getroffen, um containerweise Disketten zu kopieren?

Nachfrager 18. Sep 2008

Und, Hardware noch da? ;) Oder bist gar Du weg?

Donnerstager 18. Sep 2008

heute ist doch erst Donnerstag

Tantalus 18. Sep 2008

Hmmm.... Also, eine Bekannte besitzt(!) zusammen mit ihrer Schwester drei Apotheken, ist...

Kommentieren


BetaWare.de - Gedanken über Videospiele / 22. Sep 2008

Studie: Sind junge Spieler doch keine einsamen Menschen?



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