Die Firmen Wilken, VIP Com und Zarafa wollen Microsofts Mapi-Schnittstelle als Open Source implementieren. Die Arbeit wird im OpenMapi-Projekt koordiniert. Geplant ist, verschiedene Programmiersprachen zu unterstützen.
Das
Messaging Application Programming Interface (Mapi) wurde von Microsoft für Windows entwickelt, um mit jeder denkbaren Clientanwendung auf E-Mail-Funktionen zuzugreifen. Die freie Implementierung der Schnittstelle soll mit verschiedenen Servern genutzt werden und soll die Cliententwicklung in verschiedenen Sprachen und auf verschiedenen Betriebssystemen ermöglichen.
Unterstützt werden sollen Java, C#, PHP, C und Python und die Betriebssysteme Linux (ARM, x86, s390), MacOS X (x86) und Windows (x86). Mapi ist dabei eine in C# implementierte Bibliothek, die mit .Net und Mono genutzt werden kann. Sie macht den Anfang. Später soll die Java-Umsetzung JMapi folgen und geplant ist weiterhin ein Proxy, der zwischen Client und den Backends vermittelt.
(js)