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Swype - die Revolution der Texteingabe?T9-Erfinder zeigt neue Methode zur Texteingabe auf Touchscreens
So Revolutionär ist das Konzept von Swype nicht, ähnelt es doch der iPhone-Software ShapeWriter, die bereits seit geraumer Zeit verkauft wird. Die Swype-Macher sind sich sicher, dass ihre Algorithmen denen von ShapeWriter überlegen sind.
Die Swype-Software soll auf einer Vielzahl von Geräten laufen können, vom Telefon über den Tablet-PC und die Spielekonsole bis hin zu Kiosksystemen und Fernsehern. Auch wenn die Buchstaben nicht exakt angesteuert werden, oder bei typischen Rechtschreibfehlern wie dem Vertauschen von i und e, soll Swype die richtigen Worte erkennen, vorausgesetzt, es ist in seiner Datenbank erfasst. Dazu wird das Wort gegebenenfalls einmal eingetippt. Diese unterstützt schon jetzt mehrere Sprachen, neben Englisch auch Deutsch, Spanisch und Französisch. Swype sieht seine neue Eingabemethode als dritte Revolution der Texteingabe, nach der Schreibmaschinentastatur und der Texteingabe auf Handytastaturen. Gezeigt wurde Swype unter anderem auf einem Windows-Mobile-Smartphone von HTC, das nach jeder Worteingabe einen kleinen Moment zur Verarbeitung benötigte. Schneller ging es auf einem Tablet-PC. Swype will seine Technik auf mehrere Milliarden Geräte bringen und sie dazu an Hersteller lizenzieren. Ähnlich hatte sich auch T9 verbreitet. Gegründet wurde Swype von T9-Erfinder Cliff Kushler, der als Präsident fungiert, und Randy Marsden, der das Swype-Konzept und zuvor die Bildschirmtastatur von Windows Mobile entwickelt hat. CEO des Unternehmens ist Mike McSherry, der zuvor unter anderem Amp’d Mobile und Boost Mobile gründete und lange Zeit für Microsoft arbeitete. (ji)
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