Anzeige

Swype - die Revolution der Texteingabe?

T9-Erfinder zeigt neue Methode zur Texteingabe auf Touchscreens

Die Texteingabemethode des 21. Jahrhunderts verkündet das Unternehmen Swype auf der Konferenz TechCrunch50. Entwickelt von T9-Erfinder Cliff Kushler und Randy Marsden soll Swype die Eingabe von Texten per Touchscreen revolutionieren. Jury und Publikum auf der Konferenz zeigten sich von der Swype-Demonstration beeindruckt.

Anzeige

Swype
Swype
Die Texteingabe erfolgt bei Swype, indem der Finger oder Stift ohne abzusetzen von Buchstabe zu Buchstabe geführt wird. Auf diese Weise sollen sich Texte deutlich schneller eingeben lassen als auf herkömmlichem Weg durch Antippen der Buchstaben. Mehr als 50 Wörter pro Minute sollen erreichbar sein, so Swype. Kommt ein Buchstabe zweimal hintereinander vor, wird auf der Stelle gekritzelt. Ist das Wort nicht eindeutig erkennbar, zeigt die Software eine Auswahl an passenden Wörtern an. Die Leertaste wird dabei fast überflüssig. Da die Wörter in einer Bewegung eingegeben werden, kann das Absetzen als Wortende interpretiert werden.

So revolutionär ist das Konzept von Swype nicht, ähnelt es doch der iPhone-Software ShapeWriter, die bereits seit geraumer Zeit verkauft wird. Die Swype-Macher sind sich sicher, dass ihre Algorithmen denen von ShapeWriter überlegen sind.

 

Die Swype-Software soll auf einer Vielzahl von Geräten laufen können, vom Telefon über den Tablet-PC und die Spielekonsole bis hin zu Kiosksystemen und Fernsehern. Auch wenn die Buchstaben nicht exakt angesteuert werden, oder bei typischen Rechtschreibfehlern wie dem Vertauschen von i und e, soll Swype die richtigen Worte erkennen, vorausgesetzt, es ist in seiner Datenbank erfasst. Dazu wird das Wort gegebenenfalls einmal eingetippt. Diese unterstützt schon jetzt mehrere Sprachen, neben Englisch auch Deutsch, Spanisch und Französisch.

Swype sieht seine neue Eingabemethode als dritte Revolution der Texteingabe, nach der Schreibmaschinentastatur und der Texteingabe auf Handytastaturen. Gezeigt wurde Swype unter anderem auf einem Windows-Mobile-Smartphone von HTC, das nach jeder Worteingabe einen kleinen Moment zur Verarbeitung benötigte. Schneller ging es auf einem Tablet-PC.

Swype will seine Technik auf mehrere Milliarden Geräte bringen und sie dazu an Hersteller lizenzieren. Ähnlich hatte sich auch T9 verbreitet.

Gegründet wurde Swype von T9-Erfinder Cliff Kushler, der als Präsident fungiert, und Randy Marsden, der das Swype-Konzept und zuvor die Bildschirmtastatur von Windows Mobile entwickelt hat. CEO des Unternehmens ist Mike McSherry, der zuvor unter anderem Amp'd Mobile und Boost Mobile gründete und lange Zeit für Microsoft arbeitete.


eye home zur Startseite
iNovek 10. Mär 2010

Ich sehe in der Swype Technologie doch schon die nächste Eingabe Generation. Selbst als...

Mchen 10. Jan 2010

Für Handschrifterkennung (nicht Grafiti von Palm) braucht man keinen Stift, das geht auch...

- 25. Nov 2009

Heutzutage wird das Telefon per Finger bedient, nicht mit Stift. D.h, sowas wäre schwer...

/mecki78 29. Dez 2008

"Geschwindigkeitsverbesserungen", niemand hat gesagt, dass es schneller ist. Es ist mir...

harmless 28. Dez 2008

Vielleicht. Vielleicht auch nicht. http://de.wikipedia.org/wiki/Dvorak-Tastaturbelegung...

Kommentieren


Penzweb.de / 13. Sep 2008

Texte besser schreiben mit Swype?

blogoperium.de / 11. Sep 2008

Wer swyped, der bleibt

techweblog | Software & Hardware / 11. Sep 2008

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht - Swype

stohl.de / 11. Sep 2008

Texteingabe ohne den Finger zu heben

Silberlinge - Das Docdata-Blog / 10. Sep 2008

Swype: Das Touch-Screen-Geschmiere erreicht Level 3

blog@netplanet / 10. Sep 2008

Swype - Die neue T9-Revolution?



Anzeige

  1. Systemadministrator (m/w)
    über MENSCH + AUFGABE PERSONALBERATUNG DOROTHEE SCHMALBACH, Stuttgart
  2. Anwendungsentwickler (m/w) i.s.h.med / COPRA6
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  3. Senior Project Manager - Healthcare (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Sachbearbeiter (m/w)
    Bundeskartellamt, Bonn

Detailsuche



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. Battleborn stark reduziert
    ab 29,97€
  2. TIPP: Ubisoft Blockbuster Sale
    (u. a. The Division 29,97€, Far Cry Primal 29,97€, Anno 2205 24,97€, Assassin's Creed...
  3. Lenkrad kaufen und Euro Truck Simulator 2: Titanium-Edition gratis erhalten

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Internetwirtschaft

    Das ist so was von 2006

  2. NVM Express und U.2

    Supermicro gibt SATA- und SAS-SSDs bald auf

  3. 100 MBit/s

    Telekom bringt 10.000 Haushalten in Großstadt Vectoring

  4. Zum Weltnichtrauchertag

    BSI warnt vor Malware in E-Zigaretten

  5. Analoges Radio

    UKW-Sendeanlage bei laufendem Betrieb umgezogen

  6. Kernel

    Linux 4.7-rc1 unterstützt AMDs Polaris

  7. Fehler in Blogsystem

    200.000 Zugangsdaten von SZ-Magazin kopiert

  8. Aufräumen von Prozessen beim Logout

    Systemd-Neuerung sorgt für Nutzerkontroversen

  9. Overwatch im Test

    Superhelden ohne Sammelsucht

  10. Mobilfunk

    Wirtschaftssenatorin will 5G-Testbed in Berlin durchsetzen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Gran Turismo Sport Ein Bündnis mit der Realität
  2. Xbox Scorpio Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xperia X im Hands on: Sonys vorgetäuschte Oberklasse
Xperia X im Hands on
Sonys vorgetäuschte Oberklasse
  1. Die Woche im Video Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!
  2. Android 6.0 Ein großer Haufen Marshmallow für Samsung und Co.
  3. Google Android N erscheint auch für Nicht-Nexus-Smartphones

Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"
  2. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  3. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

  1. Re: Damit erhöht sich die digitale Kluft...

    brainslayer | 22:11

  2. Re: Seit ET kein interessanter Shooter mehr...

    Eheran | 22:11

  3. Re: Gehirnwäsche durch Apple

    Neuro-Chef | 22:09

  4. Re: Völliger Quatsch.

    ThaKilla | 22:08

  5. Re: Golem ist Lobby gesteuert ?

    devman | 22:07


  1. 18:53

  2. 18:47

  3. 18:38

  4. 17:41

  5. 16:36

  6. 16:29

  7. 15:57

  8. 15:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel