P2P und die Zukunft des Fernsehens

Kommt das Fernsehen in Zukunft vom Nachbarn?

Auf der internationalen Peer-to-Peer-Konferenz in Aachen spielt die Verbreitung von Videoinhalten im Internet sowohl zum Download als auch zum Streaming eine wesentliche Rolle. Dabei ging es den versammelten Forschern weniger um die illegale Distribution der letzten Hollywoodstreifen als vielmehr um das Fernsehen der Zukunft und die Entwicklung von Video-on-Demand-Angeboten.

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Unter der Ägide des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) findet vom 8. bis zum 11. September an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen bereits die achte internationale Peer-to-Peer-Konferenz statt.

Tribler-Projekt und P2P-Next

In einer Seminarreihe wurde der Stand der Forschung zu serverfreien ("zero-server"), dezentralen P2P-Netzen präsentiert, wobei die Themen von der effizienten Suche nach Inhalten bis zu ihrer effizienten Verbreitung und Darstellung reichte. Ein Großteil der Beiträge stammte aus dem Tribler-Projekt der Universität Delft, das zu den wichtigsten Partnern im P2P-Next-Programm der EU gehört. Im Rahmen von P2P-Next werden in den kommenden vier Jahren fast 20 Millionen Euro in die Entwicklung einer "next generation Peer-to-Peer (P2P) content delivery platform" fließen, wobei im Zentrum die Verbreitung von Videoinhalten steht. Die Tribler-Plattform wird als Open-Source-Projekt in Python entwickelt.

Das Stichwort Open Source fiel in vielen Beiträgen und man konnte den Eindruck gewinnen, dass die P2P-Netze der Zukunft nicht ohne Open Source auskommen werden. Franc Kozamernik von der European Broadcasters Union (EBU), dem führenden europäischen Standardisierungsgremium für Rundfunk und Fernsehen, lieferte in seinem Beitrag den Grund dafür. Aus Sicht der EBU, die unter anderem federführend an DVB und IPTV arbeitet, seien offene Standards und Netzwerkneutralität die beste Basis für neue Geschäftsmodelle, die die bestehenden Grenzen zwischen den Medien Rundfunk, Fernsehen und Internet überwinden. Auf offenen Standards aufbauend könnten die Programmanbieter und Gerätehersteller den Verbrauchern eine Vielfalt neuer Angebote unterbreiten.

P2P und die Zukunft des Fernsehens 

peteee 09. Sep 2008

Das gibt es doch schon?!

Ihrgendwehr 09. Sep 2008

Genau, z.B. würde man dadurch irgendwelche Vorteile bekommen, wenn man z.B. 50 GB an...

Himmerlarschund... 09. Sep 2008

Das heißt, die müssten diese Pakete runterladen (unabhängig davon ob sie sie brauchen...

DRM Frei 09. Sep 2008

Sowohl Bittorrent als auch Azureus Vuze betreiben ein eigenes P2P Movie netzwerk wo man...

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