Spieletest: Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Spielerisch unterscheiden sich die drei Fraktionen nur in Details. Die Schotten etwa können keine verbesserten Wege bauen, weshalb es besonders wichtig ist, dass das Wegenetz clever konstruiert ist. Die Ägypter wiederum haben keinen Förster, weswegen Holz nur sehr spärlich nachwächst und man entsprechend sparsam damit umgehen muss. Und die Bayern haben Brezeln statt Brot. Grafisch unterscheiden sich die Völkchen deutlich: Die Bajuwaren leben und arbeiten in den klassischen Siedler-Holzhüttchen und Fachwerkhäuschen, Ägypter wuseln durch Metropolen aus Lehm und die Schotten dudelsackpfeifen zwischen etwas wacklig wirkenden Steinhäuschen.

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Kämpfe laufen wie früher in der Serie indirekt ab - der Spieler kann also seine Soldaten nicht steuern. Stattdessen baut er bevorzugt in Grenznähe eine Kaserne. Wenn der Feind dann zu nahe rückt, löst ein "Angreifen"-Befehl die Attacke aus, und schon stürmen Nah- und Fernkämpfer an ihre Positionen und legen los. Zusätzlich lässt sich das Gebiet der feindlichen Siedler verkleinern, indem fest installierte Katapulte im Grenzbereich Gebäude der Gegner zerdeppern.

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
Ganz neu ist der Menüpukt "Lobby": Das ist der Startbereich vom Mehrspielermodus, in dem der Spieler einen kleinen Siedler erstellt und mit ihm durch einen kleinen 3D-Level laufen kann; Steuerung, Perspektive und Atmosphäre erinnern an World of Warcraft. In der Lobby kann man sich mit anderen Spielern für Multiplayerscharmützel verabreden oder Minispiele wie Schach oder Würfeln wagen.
Die Siedler - Aufbruch der Kulturen ist für Windows-PCs erhältlich und kostet rund 50 Euro. Das Programm benötigt einen Rechner mit XP oder Vista sowie eine CPU mit 2,0 GHz und 1 GByte RAM. Auf der Festplatte müssen 1,2 GByte für die Spieldaten frei sein. Fies: Der Titel läuft nicht mit Laptopgrafikchips - was nur extrem klein auf der Packungsrückseite vermerkt ist. Unterstützt werden zwar Karten der Reihen ATI Radion X, X1 und HD sowie von Nvidia die 6er-, 7er-, 8er- und 9er-GPUs, aber nicht die Intel-Grafikprozessoren. Die USK hat das Spiel ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Fazit:
Auf den ersten Blick mag "Aufbruch der Kulturen" verstaubt wirken - aber die neuen Siedler entwickeln, sobald man sich wieder an das alte Regelwerk gewöhnt hat, enormes Suchtpotenzial. Wo kann man noch optimieren, warum funktioniert ein Weg nicht, weshalb sind die Ressourcen zu knapp? In all diesen Details kann man sich ganz wunderbar verlieren. Und ruck, zuck, sind ein paar Stunden ins Land gegangen. Das System mit dem Straßennetz sorgt dafür, dass die Struktur der Siedlung deutlich besser zu erkennen ist als in vielen anderen Aufbauspielen. Dazu kommt noch die Atmosphäre: Die Entwickler bei Funatics haben es diesmal ganz gut hinbekommen, dass die Siedler süß und knuddelig durchs Gelände wuseln wie gehabt, aber nicht so bräsig-behäbig wie in einigen Vorgängern wirken. Lediglich die Story und deren alberne Präsentation kommen da nicht mit - aber echte Siedler stört sowas nicht.
Umso ärgerlicher ist allerdings, wie Ubisoft mit den Besitzern von Laptops umgeht. Wenn das Spiel schon nicht mit vielen dort verbauten Grafikchips klarkommt, gehört das groß und dick auf die Vorderseite der Verpackung - und nicht ins Kleingedruckte. Insbesondere, weil sich Aufbruch der Kulturen mit seinem ruhigen Spielprinzip erstklassig etwa für lange Bahnfahrten eignen würde.
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Du solltest lieber noch etwas an deiner Rechtschreibung, Aussprache/Rethorik feilen...
Name: ja, so wie bei Command & Conquer von EA, früher Westwood Studios Hersteller: Ich...
ich würde Siedler 1!!! originär unter XP spielen können, das würde mir locker reichen...
Du hast BattleIsle vergessen, nach Siedler die erfolgreichste Reihe von Blue Byte...
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