Abo
  • Services:
Anzeige

Passwörter bei PricewaterhouseCoopers gestohlen (Update)

ZDF verschickt massenhaft Warnungen an Betroffene

Nach Erkenntnissen des ZDF-Wirtschaftsmagazin "Wiso" sind 56.000 Datensätze, bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort, bei einem deutschen Unternehmen gestohlen worden. Es verdichten sich Erkenntnisse, dass es sich dabei um Bewerber-Log-ins bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) handelt. PwC hat den Vorgang bestätigt.

Das ZDF-Wirtschaftsmagazin Wiso hat Erkenntnisse darüber, dass kürzlich 56.000 Datensätze aus einer Unternehmensdatenbank in Deutschland gestohlen wurden. Vor der Ausstrahlung der Sendung am 8. September 2008 verschickt der Sender nun Warnungen an die Betroffenen. "Auch um ein Feedback zu bekommen", sagte Wiso-Redakteur Michael Scheuch Golem.de.

Anzeige

In der ZDF-Warnmail heißt es: "Ihre E-Mail-Adresse und das Passwort *xxxx* befinden sich nach unseren Recherchen auf einem im Internet frei zugänglichen, in China beheimateten Server." Mit Crackertools lässt sich mit den Daten automatisiert versuchen, Zugänge zu Kundenaccounts auf anderen Webseiten wie Onlineshops, DVD-Verleihern oder Onlinebezahldiensten zu erhalten, um dort auf fremde Rechnung aktiv zu werden. "Der einzige Rat in diesem Zusammenhang ist das Ändern des Passworts bei allen Diensten, zu denen man sich mit diesen Zugangsdaten angemeldet hat", so Wiso weiter.

Golem.de bekam aus verschiedenen Quellen Hinweise, dass es sich bei den kompromittierten Zugangsdaten um E-Mail-Adressen und Passwörter von Bewerbern bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers handelt. "Es läuft offenbar sehr deutlich darauf hinaus, dass das Daten von PwC sind. Wir haben dort Anfragen laufen, haben aber noch keine Antworten erhalten", so Scheuch weiter.

Wie viele große Unternehmen hat auch PwC ein "Bewerberportal" - wo Stellensuchende ihr Profil hinterlegen können. Für diesen Account gibt es auch ein Passwort.

PwC-Sprecher Oliver Heieck bestätigte Golem.de, dass es sich bei dem Leck um Bewerberdaten handelt, die auf einem externen Server hinterlegt waren. "Wir sind extrem aktiv", erklärte er. Man müsse mit der Personalabteilung reden. Eine Stellungnahme zu den Vorgängen würde in Kürze veröffentlicht.

Nachtrag vom 4. September 2008, 11:42 Uhr:
PwC hat den Hacker-Angriff auf seine Bewerber-Datenbank inzwischen eingeräumt und Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Hacker hätten eine externe, von einem Serviceprovider betriebene, Datenbank für Jobsuchende angegriffen, und dabei Daten gestohlen. "PwC veranlasste seinen externen Serviceprovider umgehend zur Stilllegung der betroffenen Internet-Seite", so PwC weiter. Nicht von der Attacke betroffen seien Kundendaten. Personalvorstand Frank Brebeck drückte sein Bedauern über den Vorfall aus.


eye home zur Startseite
Edideplup 01. Jun 2009

mm.. nice..

TannagFek 06. Mai 2009

hmm. thanks )

SomeOne 09. Sep 2008

"Aber wir sollten doch bei der Wahrheit bleiben, Kollegen." - Das sollte wenn, dann an...

SomeOne 06. Sep 2008

Doch doch, diskutiert wurde das schon an verschiedenen Stellen (müsste jetzt schauen, ob...

TheOtherOne 05. Sep 2008

Hallo Arne, vielleicht hilft das folgende Zitat aus einem etwas älteren Post: Erstellt...


bastelschubla.de / 04. Sep 2008



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deichmann SE, Essen
  2. VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG, Bad Säckingen
  3. Daimler AG, Hamburg
  4. PHOENIX group IT GmbH, Mannheim, Fürth


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate
  2. 89,90€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Vorstand

    Deutsche Telekom arbeitet an vielen Glasfaser-Kooperationen

  2. Festplatten

    Seagate schließt HDD-Werk und entlässt Tausende

  3. Neue Bedienungssysteme im Auto

    Es kribbelt in den Fingern

  4. Verkehr

    China investiert weiter in Hochgeschwindigkeitszüge

  5. 2016

    Bundesnetzagentur sperrt fast eine Million Elektrogeräte

  6. Sopine A64

    Weiterer Bastelrechner im Speicherriegel-Format erscheint

  7. Nach MongoDB

    Erpresser räumen auch Elasticsearch-Installationen leer

  8. Landgericht Düsseldorf

    Gericht schafft Vodafones Datenautomatik ab

  9. RT2600ac

    Synologys zweiter Router bietet 802.11ac Wave 2

  10. Google

    Pixel-Lautsprecher knackt bei maximaler Lautstärke



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD Win im Test: Crysis in der Hosentasche
GPD Win im Test
Crysis in der Hosentasche
  1. Essential Android-Erfinder Rubin will neues Smartphone entwickeln
  2. Google Maps Google integriert Uber in Karten-App
  3. Tastaturhülle Canopy hält Magic Keyboard und iPad zum Arbeiten zusammen

Tado im Test: Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
Tado im Test
Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
  1. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden
  2. Airbot LG stellt Roboter für Flughäfen vor
  3. Smarte Lautsprecher Die Stimme ist das Interface der Zukunft

Routertest: Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
Routertest
Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
  1. Norton Core Symantec bietet sicheren Router mit Kreditkartenpflicht
  2. Routerfreiheit bei Vodafone Der Kampf um die eigene Telefonnummer
  3. Router-Schwachstellen 100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  1. Re: braucht nest die cloud?

    Enter the Nexus | 14:10

  2. Re: Was genau klaut die Ressourcen?

    DetlevCM | 14:10

  3. Re: Nennen wir es Skynet oder Zylonen?

    david_rieger | 14:10

  4. Re: Garantie

    Kleba | 14:10

  5. Re: WoW 2 wäre mal ganz cool

    NaruHina | 14:09


  1. 13:10

  2. 12:30

  3. 12:01

  4. 11:53

  5. 11:44

  6. 11:40

  7. 11:30

  8. 11:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel