Der britische Softwarehersteller Symbian ist in seinem zweiten Quartal nur wenig gewachsen. Während der Markt für Smartphones laut Gartner im Jahresvergleich um 16 Prozent zulegte, konnte das Londoner Unternehmen sich nur um 5 Prozent steigern.
Der Handysoftwarehersteller Symbian hat die Ergebnisse seines zweiten Quartals vorgelegt. Symbian, das zu 47,9 Prozent Nokia gehört, der den übrigen Eignern 264 Millionen Euro für ihre Anteile bietet, konnte die Zahl der Mobiltelefone mit Symbian-Software nur um 5 Prozent, auf 19,6 Millionen Einheiten, steigern. Im ersten Quartal 2008 lag das Wachstum noch bei 17 Prozent.
Der Umsatz des Herstellers des Betriebssystems SymbianOS fiel um 14 Prozent von 44,1 Millionen britischen Pfund (54,2 Millionen Euro) auf 37,8 Millionen Pfund (46,4 Millionen Euro).
Durch Produktstarts in der zweitens Jahreshälfte, wie dem Nokia N96 und dem Samsungs Innov8, könnte sich die Lage für Symbian verbessern, meinen Analysten. Unbekannte Größen sind die weitere Entwicklung der Nachfrage für das Apple iPhone und der Erfolg von Google Android auf dem Massenmarkt.
Nokia plant, das Betriebssystem Symbian in eine Stiftung zu überführen und als Open Source freizugeben.
(asa)
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