MainConcept Reference 1.6 für Windows unterstützt DivX

Professioneller Videokonverter kommt im September 2008 in neuer Version

Etwa ein Jahr nach der Übernahme durch DivX hat die deutsche Audio- und Video-Codec-Schmiede MainConcept ihre Konvertersoftware MainConcept Reference in der neuen Version 1.6 für Windows vorgestellt. Mit dieser können Rundfunk- und Filmindustrie nun auch DivX-Videos für die vielen dazu kompatiblen Endgeräte erstellen.

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MainConcept Reference beherrscht bereits die Videoformate H.264/AVC, MPEG-2, MPEG-4 Part 2, VC-1, DVCPRO und JPEG2000. Mit der Version 1.6 bringt der für den professionellen Einsatz gedachte Videokonverter auch ein Software-Plug-in zur DivX-Unterstützung mit. Damit lässt sich Filmmaterial in DivX-kompatible Datenströme wandeln, wobei es fünf Voreinstellungen für die DivX-Profile gibt. Dazu zählen Home Theatre, 720p, 1080p, Mobile und qMobile. Mit den Profilen lassen sich Videos für die unterschiedlichen DivX-zertifizierten stationären und mobilen Endgeräte erstellen. Von diesen sind mittlerweile mehr als 100 Millionen Stück weltweit auf dem Markt, der Großteil entfällt auf DVD-Player, dazu kommen Spielekonsolen wie die Playstation 3, digitale Fernseher, Handys und Blu-ray-Geräte.

MainConcept Reference 1.6 für Windows und das neue DivX-Plug-in können ab 1. September 2008 über die MainConcept-Website online bezogen und zuvor auch mit Einschränkungen kostenlos getestet werden. Das ebenfalls überarbeitete Software Development Kit mit DivX-Support ist in Kürze verfügbar, damit können Unternehmen ihre eigenen kommerziellen Videokonverter entwickeln. Ein Beispiel ist die Clip-Browsing-Software, die Sony seinen digitalen Videokameras beilegt.

Mac-Nutzer müssen sich bis auf weiteres mit der MainConcept-Reference-Version 1.5 zufrieden geben; wann sie mit der 1.6 rechnen können, war noch nicht in Erfahrung zu bringen. An Apples Videoschnittsoftware Final Cut lässt sich die MainConcept-Software - anders als bei Adobes Premiere - noch nicht direkt anbinden, eine Integration mit dem Compressor und eine Einbindung als Quicktime-Komponente sind aber laut MainConcept angedacht.

DivX Inc. hat um DivX eine ganze Infrastruktur aus plattformübergreifender Content-Distribution mit digitaler Rechteverwaltung und kompatiblen Endgeräten geschaffen. Mit Werkzeugen wie der Mainconcept-Reference-Software soll der kommerzielle Einsatz von DivX erleichtert werden. In der aktuellen Version 6.x basiert der DivX-Codec noch auf dem MPEG-4 ASP.

Ab der für 2008 erwarteten DivX-Version 7 kommt mit Hilfe von Mainconcept auch H.264 hinzu, wobei ein erweiterter Matroska-Container (.MKV) mit DivX-eigener Dateiendung genutzt wird. Schon jetzt will DivX Inc. den schnellsten H.264-Decoder programmiert haben, der sich noch im geschlossenen Betatest befindet. Der Encoder wird in der Betaphase noch mittels Kommandozeile gesteuert. Ob auch bei H.264 der Decoder-Teil kostenlos angeboten werden kann, bleibt abzuwarten. Seitens DivX wollte man sich auf der IFA 2008 dazu gegenüber Golem.de noch nicht äußern. MainConcept will aber seine Software an DivX 7 anpassen.


timmEY! 31. Aug 2008

Dir würde ich ein Abo empfehlen.

Blair 31. Aug 2008

also ich habe schon viele vergleichsframes gesehen, und die qualität ist bei 1080p...

robinx 31. Aug 2008

Naja Forks sind halt eine sache, sie können durchaus sinnvoll sein. Im opensource...

Babuschka 31. Aug 2008

Wass ist daran "foolish"? Es gibt durchaus viele Leute die ihre 720p-Filme auf 4,3GB...

Dolin 31. Aug 2008

Problematischer ist eher das Komprimieren. Mit einsprechenden Einstellungen bringt auch...

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