Die Stadt Amsterdam hat ihren letzten Test begonnen, um festzustellen, ob alle 10.000 Desktops der Verwaltung künftig mit freier Software betrieben werden können. Dafür wurden nun 60 Computer mit den Open Desktops installiert.
Verläuft der
Test mit den 60 Clients erfolgreich, könnten alle 10.000 Desktops der Stadtverwaltung auf freie Software umgestellt werden. Diese Entscheidung soll im Oktober 2008 getroffen werden.
Die sogenannten Open Desktops nutzen Suse Linux Enterprise Desktop als Betriebssystem. Zudem sind sie mit Software wie OpenOffice.org, der Bildbearbeitung Gimp und dem Mozilla Firefox ausgestattet.
Anhand einer Liste der derzeit verwendeten Software, versuchen die Administratoren weitere freie Alternativen ausfindig zu machen.
In jedem Fall habe der Versuch mit Open Source bereits das Interesse anderer Städte und einiger Ministerien erweckt, so Manou Chen aus der IT-Abteilung. Auf Wunsch des Open-Desktop-Projektbetreuers Heike van der Krieke soll die gesamte öffentliche Verwaltung in der Lage sein, freie Software zu nutzen. Er möchte so auch beweisen, dass Open
Source nicht teurer ist als proprietäre Lösungen.
(js)
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