Nikon hat seine Spiegelreflexkamera für die gehobene Einsteigerklasse runderneuert. Die D90 ersetzt die 2006 eingeführte Nikon D80. Gegenüber der Vorgängerin wurde die Auflösung auf 12,3 Megapixel angehoben. Als Bildgeber kommt nun ein CMOS-Chip anstelle eines CCD-Sensors zum Einsatz. Die Lichtempfindlichkeit hat Nikon bis ISO 6.400 angehoben. Außerdem wurde der D90 eine Filmfunktion spendiert, die bis 720p mit 24 Bildern pro Sekunde arbeitet.
Die maximale Bildauflösung der Kamera beträgt damit 4.288 x 2.848 Pixel. Laut Nikon ist die Kamera 0,15 Sekunden nach dem Einschalten bereit und löst mit einer Verzögerung von 65 Millisekunden aus. Bei der D80 waren es noch 0,18 Sekunden bzw. 85 Millisekunden.
Die Nikon
D90 erreicht eine Serienbildgeschwindigkeit von 4,5 Bildern/s (D80: 3 Bilder/s). Neben JPEGs kann die Kamera auch im Nikon-eigenen Rohdatenformat sowie in beiden Formaten parallel speichern.
Wie schon die Vorgängerin speichert auch die D90 ihre Daten auf einer SD- oder einer
SDHC-Speicherkarte. Die D90 ist mit einem AF-System mit 11 Messfeldern ausgestattet. Außerdem kommt Nikons Motiverkennungssystem zum Einsatz, das auch schon in der D3 und D300 integriert wurde. Das System analysiert mithilfe eines 420-Pixel-RGB-Sensors Motiv- und Farbinformationen im Bildfeld. Die D90 ist mit einer Gesichtserkennung ausgerüstet, die bis zu fünf Gesichter im Bildfeld erkennt und mit deren Hilfe die Autofokussteuerung und die Hauttonwiedergabe angepasst werden.
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