Immersion einigt sich mit Microsoft im Vibrationsstreit
Haptik-Experte zahlt 20,75 Millionen US-Dollar an Softwarekonzern
Im Rahmen einer Einigung im Vibrationspatentstreit mit Microsoft zahlt der Haptik-Experte Immersion 20,75 Millionen US-Dollar. Die einstigen Partner bei der Entwicklung für Spieletechnik beenden damit eine seit Jahren laufende Serie von Klagen und Gegenklagen. Immersion tritt dem Microsoft Certified Partner Program bei.
Der Softwarehersteller Microsoft und Immersion legen ihre Patentstreitigkeiten bei. Das gab der Entwickler und Patentinhaber für haptische Technologie Immersion bekannt. 1997 hatten Immersion und Microsoft daran gearbeitet, Immersions TouchSense Technik in Microsofts DirectInput-API für DirectX 5.0 zu integrieren. Die Partner setzten die Zusammenarbeit an DirectX 6 und 7 fort und verabredeten im Jahr 1999 den Austausch von "fühlbarer Simulationstechnik".
Im Jahr 2002 hatte Immersion Klage gegen Microsoft und Sony eingereicht, weil deren Controller für Spielekonsolen zwei Patente Immersions zur Force- und Touchfeedback-Technik verletzten. Ein in den USA geführter Rechtsstreit zwischen dem Konsolenhersteller Sony Computer Entertainment und Immersion war im März 2007 durch einen Kompromiss beendet worden. Sony zahlte 121 Millionen US-Dollar an Immersion. Davon hatte Microsoft, in einer im Juni 2007 in Washington eingereichten Klage, einen Anteil verlangt, was Immersion zuerst mit einer Gegenklage verwehrt hatte.
Nun einigte man sich auf die Zahlung von 20,75 Millionen US-Dollar an Microsoft. Offenbar mit Aussicht auf eine, auch für Immersion, lukrative Zusammenarbeit: "Wir freuen uns, dass wir den ungelösten Rechtsstreit mit Microsoft beenden, und den Streit hinter uns lassen können", so Immersion-Chef Clent Richardson. "Wir können uns nun vollständig auf unsere Arbeit konzentrieren, die darin besteht, zusammen mit innovativen Firmen - Microsoft eingeschlossen - weltweit die Adaption unserer haptischen Technik in Spiele, Consumer Electronics, mobile Geräte und medizinische Produkte umzusetzen."







... plötzlich eine Firma aus Fernost, die sonst Hauptlieferant von Beate Uhse ist...
... ist der Kunde. Mehr Lizenzgebürhen die man tragen muss und zudem die Ausbremsung der...
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