Internet Explorer 8 kommt mit Private-Browsing-Modus

Microsoft enthüllt neue Sicherheitsfunktionen für kommenden Browser

In den kommenden Internet Explorer will Microsoft weitere Sicherheitsfunktionen integrieren: So wurde bekannt, dass der Internet Explorer 8 einen sogenannten InPrivate-Browsing-Modus erhält. In diesem Modus speichert der Browser keine Cookies und keine Verlaufsdaten. Weitere Neuerungen bieten dem Nutzer mehr Kontrolle über gespeicherte Daten.

Anzeige

Befindet sich der Nutzer im InPrivate-Browsing-Modus des Internet Explorer 8, dann speichert der Browser keinerlei Daten, die normalerweise beim Besuch von Webseiten anfallen. Es werden also keine Datenspuren wie Cookies, Formular- sowie Adressdaten oder ein Verlauf angelegt. Alle zu speichernden Cookies werden als Session-Cookies verarbeitet und nach Benutzung wieder entfernt. Diesen Modus kann man etwa nutzen, wenn man an einem anderen Rechner arbeitet und dort keine Spuren hinterlassen will. Aber auch wenn der Browser von mehreren Personen verwendet wird, hilft dieser Modus, so dass andere nicht erfahren können, welche Webseiten man besucht hat.

Dieser Modus wird aktiviert, indem ein spezielles Browsertab geöffnet wird. Innerhalb einer Internet-Explorer-Session ist damit parallel zum InPrivate-Browsing-Mode eine normale Browsernutzung möglich. Eine vergleichbare Funktion kennt auch Apples Safari-Browser. Bei allen modernen Browsern besteht ansonsten zwar die Möglichkeit, alle Cookies und die Verlaufsdaten zu löschen. Aber das bedeutet auch, dass gewünschte Cookies und Formulardaten verloren gehen, was wiederum meist nicht gewollt ist.

An diesem Punkt setzt eine weitere Neuerung des Internet Explorer 8 an. Das Löschen von Cookies und anderen Daten beherrscht der Browser zwar bereits seit der Version 7, aber nun können Daten davon ausgenommen werden. So lassen sich die Cookies etwa von eBay, Amazon oder vom Online-Bank-Konto aufbewahren, während alle übrigen Cookies mit einem Klick entfernt werden. Die von der Löschung ausgenommenen Cookies identifiziert der Browser anhand der gespeicherten Lesezeichen. Ist etwa im Browser ein Lesezeichen von Amazon angelegt, werden diese Cookie-Daten dann nicht gelöscht. Alternativ können natürlich auch weiterhin alle Browserdaten von der Festplatte getilgt werden.

Eine weitere Neuerung der Sicherheitsfunktionen des Internet Explorer 8 betrifft das Blockieren bestimmter Quellen. Dadurch soll das Überwachen des Surfverhaltens für andere erschwert werden. Werbenetze nutzen etwa Bilder oder JavaScript-Dateien, um die besuchten Webseiten eines Nutzers zu überwachen. Gezielt können mit der neuen Funktion Inhalte von Drittanbietern blockiert werden, ohne dass die normalen Browserfunktionen beeinträchtigt sind.

Noch für den August 2008 hat Microsoft die Beta 2 des Internet Explorer 8 in Aussicht gestellt. Bislang wurde der Veröffentlichungstermin nicht weiter spezifiziert, allerdings soll die Beta 2 in Kürze erscheinen, heißt es.


ChristianKG 31. Aug 2008

Naja, ich habe ja keine Kinder ;-) Übrigens sehr lästig das YP bei geblockten Cookies...

gekko 28. Aug 2008

... kannst Du aber nicht nennen!?

Mister J.T. 26. Aug 2008

Ich benutze IE zwar nicht. Ich bin aber auch der Meinung, das diese Funktion sehr...

graf porno 26. Aug 2008

Bin gerade über Stealther gestolpert: https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/1306...

Kommentieren


sumaphil.de / 02. Sep 2008

Browser Wars 2.0



Anzeige
  1. IT-System-Administrator (m/w)
    Endress+Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH & Co. KG, Gerlingen, Waldheim bei Dresden, Groß-Umstadt bei Darmstadt
  2. Testmanager / Teamleiter für Verbundtests von Werkzeugketten (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  3. IT Manager (m/w)
    Seaarland Shipmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg (Reisebereitschaft)
  4. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 195 | letzter Beitrag 20:27 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 20:09 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel